KI

Der Informatiker Arturo Oncevay entwickelt Programme, um indigenen Sprachen neues Leben einzuhauchen
Wie bringt man einer künstlichen Intelligenz Sprachen bei, die nur von 40.000 Menschen im Amazonasgebiet gesprochen werden? Im Projekt „Chana“, das von der Katholischen Universität Perus gefördert wird, kümmern sich Linguisten und Programmierer genau darum. 
Als Schüler hat sich Alex Magu selbst das Programmieren beigebracht, konnte dann aber nicht Informatik studieren. Jetzt führt er junge Kenianerinnen und Kenianer an Roboter und KI-Programme heran. Sein Zentrum für Technik, Wissenschaft und Mathematik hilft auch Start-ups auf die Beine.
Lernende Maschinen unterstützen humanitäre Helfer, steuern Waffen, überwachen öffentliche Räume und beeinflussen politische Debatten. Der Mensch muss Regeln für den Gebrauch der Technologie schaffen, damit sie ihm nutzt und nicht schadet.
Einfache Service-Auskünfte geben kann heute jede halbwegs gebildete künstliche Intelligenz. Aber kann man sich mit einer Maschine auch über Klimapolitik, Friedenssicherung und Hunger in Afrika unterhalten? Wir haben es versucht und den Textgenerator GPT-3 der Firma OpenAI zum Gespräch gebeten. Da GPT-3 nur Englisch versteht, haben wir das Interview von der Sprach-KI Deepl ins Deutsche übersetzen lassen.
Israel erprobt und verbessert seine in alle Welt exportierte Überwachungstechnologie auf dem Rücken der Palästinenser. Das israelische Militär und die Industrie machen dabei gemeinsame Sache.
Bangladesch liegt nur knapp über dem Meeresspiegel, Überschwemmungen gehören zum Alltag. Ein mit Hilfe künstlicher Intelligenz entwickeltes ­Frühwarnsystem hilft den Menschen, sich und ihren Besitz besser vor 
den Wassermassen zu schützen.
Millionen Menschen in Entwicklungsländern haben von Ferne geholfen, selbst­lernende Maschinen überhaupt erst intelligent zu machen. Vom Profit bekommen sie kaum etwas ab und drohen nun noch überflüssig zu werden.
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