Protestbewegung

Ein Vorbild für die Gen-Z-Proteste, die 2025 mehrere Regierungen zu Fall brachten, kam damals aus Nepal. Dort finden jetzt die versprochenen Neuwahlen statt und können neue, jüngere Gesichter an die Macht bringen.
Das Regime in Teheran hält sich nur noch mit brutaler Gewalt an der Macht. Die jüngsten Massenproteste haben es ins Wanken gebracht, aber der Opposition im Land fehlt eine glaubwürdige Führungsfigur und sie ist schwach organisiert.
In vielen Ländern haben zuletzt vorwiegend junge Menschen gegen autokratische Regime protestiert – meist ohne zentrale Führung. Das hat Vor- und Nachteile, so eine neue Studie.
In Madagaskar ist ein autokratischer Staatschef gestürzt – dank Protesten der Generation Z, aber auch dank eines Teils der Armee. Dahinter steht eine tiefe Krise im Land, und Rezepte dagegen müssen noch gefunden werden.
Protestbewegungen sind in Lateinamerika nicht ohne den Beitrag kleinbäuerlicher Familien und indigener Völker denkbar. Zu ihren historischen Forderungen nach Land­reform und Zugang zu Märkten kommen heute Umwelt- und Ernährungsthemen hinzu.
Das Weltsozialforum hat etwas bewirkt – doch ob es ein offener Raum bleiben soll, ist umstritten. Gespräch mit dem Sozialwissenschaftler Christian Schröder
Jahrzehntelang hat Indiens Regierung mit nichtstaatlichen Organisationen aus dem Ausland zusammengearbeitet. Heute überzieht die Regierung Modi NGOs mit Sanktionen und Verboten. 
Dass Protestbewegungen oft in Form weltweiter „Wellen“ auftreten, ist kein Zufall: Protestierende reagieren von jeher auf Entwicklungen in anderen Staaten – heute weniger organisiert als früher. 
Eine breite Protestbewegung hat in Sri Lanka den Premierminister zum Rücktritt gezwungen. Doch das ist nur ein Teilerfolg und ein Ende der wirtschaftlichen Misere ist nicht zu erkennen.
Eine Welle von Protesten hat die Regierung Kolumbiens unter Druck gesetzt. Das ist auch eine Frucht des Friedensabkommens mit der FARC-Guerilla – nun ordnet sich die politische Landschaft neu.
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