Vereinte Nationen

Die in den Techlaboren entwickelte Künstliche Intelligenz wird immer mächtiger, während Staaten und internationale Gremien versuchen, Regeln für den verantwortlichen Gebrauch aufzustellen. Fachleute nennen als Vorbild die Kontrollmechanismen des Atomwaffensperrvertrags: Die sind zwar nicht perfekt, wären aber ein Anfang.
Die Vereinten Nationen sind in der Krise, politisch und finan­ziell. Das betrifft auch ihren Kampf gegen Armut und für nachhaltige Entwicklung. Es gibt Ideen, wie sie mit weniger Geld sogar mehr Wirkung erzielen könnten. Das erfordert ein radikales Umdenken – bei den UN selbst und bei ihren Mitgliedern.
UN-Länderfonds sollen mehr humanitäre Hilfe direkt an lokale Organisationen leiten. Doch die UN und große Hilfswerke halten sich nicht daran. Wollen sie die Machtverhältnisse in der internationalen Hilfe überhaupt verändern, fragt sich KAM Morshed von der NGO BRAC in Bangladesch.
Milliardäre, Milliardärinnen und multinationale Konzerne können auf legale Weise Steuerzahlungen in Milliardenhöhe vermeiden. Um das zu ändern, verhandeln die Vereinten Nationen eine Steuerrahmenkonvention – das ist entscheidend für Steuergerechtigkeit weltweit.
Die Vereinten Nationen müssen sparen und sollen reformiert werden. Ein Vorschlag ist, den UN-Bevölkerungsfonds UNFPA und UN Women zusammenzulegen. Was das bedeuten würde, erklärt Cristal Downing von der International Crisis Group.
Neue Vorsitzende von VENRO sind Anica Heinlein von CARE Deutschland und Carsten Montag von der Kindernothilfe. Gerd Müller ist erneut zum Generalsekretär der UNIDO ernannt und der frühere irakische Präsident Barham Salih zum nächsten Leiter des UN-Flüchtlingskommissariats gewählt worden. Unsere Personalmeldungen im Februar.
Wie ausländische Mächte auf Konflikte in Afrika einwirken, verändert sich seit zehn Jahren – und das neue Muster der Interventionen fördert Putsche und Kriege, so eine neue Studie.
Die geplante UN-Steuerkonvention hat eine wichtige Hürde genommen. Europa sollte die Arbeit daran konstruktiv fördern, anstatt sie auszubremsen, findet Tillmann Elliesen.
Die Länder des globalen Südens sind sich bei aller Verschiedenheit darin einig, dass sie sich Vorschriften aus Europa oder den USA immer weniger gefallen lassen wollen. Das ist legitim, findet Barbara Erbe.
Um Frieden und Gerechtigkeit weltweit voranzubringen, werden die Vereinten Nationen ebenso gebraucht wie zivilgesellschaftliche Kooperation - heute mehr denn je, kommentiert Tillmann Elliesen.
Unterstützen Sie unseren anderen Blick auf die Welt!
„welt-sichten“ schaut auf vernachlässigte Themen und bringt Sichtweisen aus dem globalen Süden. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Warum denn das?
Ja, „welt-sichten“ ist mir etwas wert! Ich unterstütze es mit
Schon 3 Euro im Monat helfen
Unterstützen Sie unseren anderen Blick auf die Welt!