Vereinte Nationen

Ein Gespräch mit Achim Steiner über die Zukunft multilateraler Kooperation und die Reform der UN-Entwicklungsarbeit
In der Pandemie und mit Blick auf künftige Krisen denken Fachleute über neue Formen internationaler Kooperation nach. Hat die alte Nord-Süd-Zusammenarbeit ausgedient?
Die frühere Präsidentin Ecuadors will UN-Generalsekretärin werden. Christine Laibach rückt in den Vorstand der KfW Bankengruppe auf; die Menschenrechtsorganisation FIAN hat eine neue Vorsitzende: Unsere Personalmeldungen im Juni.
Normalerweise tummeln sich Ende September Dutzende Monarchen, Präsidenten und Premierminister auf dem Gipfel der Vereinten Nationen in New York. Im 75. UN-Gründungsjahr zwingt die Corona-Pandemie die Staats- und Regierungschefs in die virtuelle Welt.
Die UN sollten ihre Finanzkrise zum Anlass nehmen, dringende Reformen anzugehen, meint Melanie Kräuter.
Palästinensische Organisationen haben die Nase voll von der Entwicklungshilfe. Statt auf internationale Geber setzen sie auf lokale Spender und die Erlöse aus Secondhandläden.
Die Vereinten Nationen haben im Jemen für zwei wichtige Städte ein Abkommen zwischen den Kriegs­parteien ausgehandelt. Es könnte über die Zukunft des Landes entscheiden.
Der scheidende UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Seid Ra'ad al-Hussein, prangerte Missstände offen an. Damit machte er sich viele Gegner.
Auch dank der Vereinten Nationen, so die Autoren, leben die Menschen heute friedlicher, gesünder und besser ausgebildet als vor hundert Jahren. Angesichts von Kriegen und Krisen plädieren sie aber für verbindlichere globale Regeln und Institutionen.
Beamte der Vereinten Nationen sollten bei Demonstrationen lieber zu Hause bleiben. Das meint jedenfalls das UN-Ethikbüro und verweist auf den Verhaltenskodex. Der müsste dringend überarbeitet werden.
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