Buchtipps
Ondjakis Roman ist erfindungsreich, sprachlich experimentell – und surrealistisch. Wer sich darauf einlässt, wird mit einer abwechslungsreichen und zugleich informativen Lektüre belohnt. Die politische, soziale und wirtschaftliche Lage Angolas bildet die Hintergrundfolie.
Kathrin Hartmann widerlegt die Illusion, „grünes Wachstum“ sei die Antwort auf alle gegenwärtigen Krisen. Ihr Buch rüttelt auf. An manchen Stellen wäre weniger aber mehr gewesen.
Anlässlich des Klimagipfels in Paris blickt der Autor auf verpasste Chancen der Klimadiplomatie. Dabei konzentriert er sich sehr auf Konferenzen und kaum auf Wirtschaft und Gesellschaft.
Schutz suchende Afrikanerinnen und Afrikaner fliehen nicht immer nach Europa. Viele bleiben auf dem Kontinent südlich der Sahara. Für die Wirtschaft hat das gravierende Folgen, wie dieser Sammelband zeigt.
Die Partei um Aung San Suu Kyi ist offenbar als Sieger aus der Wahl in Myanmar hervorgegangen. Doch wofür steht die gefeierte Friedensnobelpreisträgerin? Hans-Bernd Zöllner und Rodion Ebbighausen versuchen eine biographische Annäherung.
Der Journalist Georg Wimmer analysiert, warum Mädchen und Jungen in vielen Ländern zum Familienunterhalt beitragen. Er warnt davor, das Phänomen pauschal zu verteufeln und liefert damit den Anstoß für eine notwendige gesellschaftliche Debatte.
Wer für die Beendigung des syrischen Bürgerkriegs auf den Präsidenten Bashar Al-Assad setzt, sollte wissen, wie er tickt. Der Islamwissenschaftler Daniel Gerlach liefert in seinem lesenswerten Buch den nötigen Hintergrund.
Das rasante Wirtschaftswachstum hat in China eine große Gruppe von Neureichen hervorgebracht. Der Ethnologe John Osburg hat an ihren Vergnügungen teilgenommen und beschreibt, wie sie ihre Rolle suchen und fragwürdige Beziehungen zu Staatsorganen pflegen.
Die Wahrheit über unser Essen erfährt man im Buch des preisgekrönten Journalisten Peter Laufer nicht, dafür aber viel über die Ernährung von US-Amerikanern, die auf Bio-Lebensmittel stehen. Und über den Dschungel der Bio-Label.
Daniel Rössler deckt in seinem Buch einen Schwindel mit Waisenhäusern in Ghana auf: Die meisten Kinder dort haben Familie und kommen nur zeitweise ins Heim, damit Amerikaner und Europäer dort Gutes tun können.
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