Ein alter Konflikt kocht hoch

11. September 2023
Von Andrea Prada Bianchi und Pesha Magid
Stringer/Anadolu Agency via getty images
Frauen präsentieren die Flagge der Polisario auf einer Parade zum 50. Gründungstag der ­Befreiungsbewegung, den sie im Mai 2023 in ihrem Rückzugs­gebiet in Algerien begeht.
Westsahara
Mehr als 2800 Menschen sind beim jüngsten Erdbeben in Marokko gestorben. Und die Regierung nimmt nur manche internationalen Hilfsangebote an – etwa aus Spanien, aber nicht vom Nachbar Algerien. Das hat mit dem alten Streit um die Westsahara zu tun, in dem Algerien die Sahrauis unterstützt, während Spanien als eins von wenigen Ländern den Anspruch Marokkos anerkennt. Wer ist alles in den Konflikt verwickelt?

Abwa Ali, der Kommandant des zweiten Abschnitts der Polisario-Front, ist zufrieden mit dem Raketenangriff, den er gerade gegen Marokko geführt hat. Seit den 1970er Jahren kämpft der grauhaarige Endsechziger für die Unabhängigkeit der Westsahara, die zwischen Marokko und der einheimischen maurischen Ethnie der Sahrauis umstritten ist. Mit seiner großen schwarzen Sonnenbrille wirkt Ali ein wenig wie ein alternder Rockstar. In der straßenlosen, einförmigen Wüstenlandschaft findet er sich problemlos auch ohne Karte und Kompass zurecht.

Seinen Angriff hat er aus der Nähe des großen marokkanischen Sandwalls, genannt Berm, gestartet, der den von Marokko verwalteten und kontrollierten Teil des Gebietes von der sogenannten Freien Zone trennt – die wird weitgehend von den Anhängern der Polisario-Front, der sahrauischen Befreiungsbewegung, kontrolliert. 

Jetzt braust Ali in einem braunen Toyota mit abgesägtem Verdeck davon. Solche Wagen benutzen die Polisario-Kämpfer zur Tarnung in der Wüste: Oft entfernen sie die Windschutzscheibe, damit die Reflexe des Sonnenlichts sie dem Feind nicht schon aus großer Entfernung verraten. Während das Auto über den Kies holpert, sind aus der Ferne Detonationen zu hören. Die marokkanische Antwort auf Alis Rakete lässt am Horizont Sandwolken aufsteigen. Mit Genugtuung zählt er die abgefeuerten Granaten: Je mehr Munition die Marokkaner vergeuden, desto besser.

Riesiges Phosphataufkommen im westlichen Teil der Wüste

Mit wenigen Unterbrechungen kämpft Ali seit fünf Jahrzehnten in diesem Krieg. Eine wulstige Narbe auf seinem Bauch und Granatsplitter in seinen Beinen zeugen von der letzten heißen Phase dieses Konflikts. Er gehört zu jener Generation, die schon im Guerillakampf gegen den Kolonialherrn Spanien stand und dann nach dem Abzug Madrids im Jahr 1976 gegen die marokkanischen Besatzungstruppen zu Felde zog. Marokko war und ist bis heute an den riesigen Phosphatvorkommen im westlichen Teil der Wüste interessiert, betrachtet die Westsahara aber auch als nationalistisches Prestigeobjekt.

1991 handelten die Rebellen mit Marokko zwar nach 15 Jahren Krieg einen Waffenstillstand aus. Aber dessen Bedingung war, dass die Vereinten Nationen (UN) in naher Zukunft ein Referendum über die Unabhängigkeit der umstrittenen Gebiete abhalten sollten. Dazu ist es nie gekommen. Heute kontrolliert die Polisario-Front nur noch etwa ein Fünftel der Westsahara. Sie operiert von Flüchtlingslagern im Südwesten Algeriens aus, das die Polisario zum Teil deshalb unterstützt, um dem regionalen Rivalen Marokko eins auszuwischen.

Trump erkannte Souveränität Marokkos über das umstrittene Gebiet an

Nach 29 Jahren eines brüchigen Waffenstillstands schickte Marokko im November 2020 Soldaten in das Gebiet, um Proteste der Sahrauis zu unterdrücken. Die Polisario-Front erklärte den Waffenstillstand daraufhin für nichtig. Seither unternehmen Kommandeure wie Ali Angriffe auf marokkanische Stellungen.

Einen Monat nach Ende des Waffenstillstands erkannten die USA unter dem damaligen Präsidenten Donald Trump die Souveränität Marokkos über das umstrittene Gebiet der Westsahara an. Damit sollte Marokko in das Abraham-Abkommen eingebunden werden, eine Reihe von Vereinbarungen zur Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und Ländern mit arabischer Mehrheit. Es war das erste Mal, dass ein UN-Mitgliedstaat die Territorialforderungen Rabats anerkannte. Marokko wirbt seitdem um weitere diplomatische Unterstützung für seinen Anspruch auf die Westsahara und bemüht sich um eine Annäherung an Israel, nicht zuletzt aus Interesse an Waffenlieferungen.

Algerien profitiert vom Westsaharakonflikt

Die Folge war der Abbruch der ohnehin angespannten diplomatischen Beziehungen zwischen Algerien und Marokko. Spanien und Frankreich wiederum sehen sich in diese heiklen Auseinandersetzungen hineingezogen, die zu einem der letzten ungelösten Entkolonialisierungskonflikte des 20. Jahrhunderts gehören. „Für Algerien“, so ein ehemaliger UN-Mitarbeiter mit langjähriger Erfahrung in diesem Streit, „hat der Westsaharakonflikt enorme strategische Bedeutung. Er hält Rabat im Kampf mit der Polisario gefangen, ohne dass es Algier etwas kostet.“ 

Den Kern dieses Konflikts bilden die vielfach enttäuschten Hoffnungen des sahrauischen Volkes, das an seinem Befreiungskampf festhält, auch wenn es um dessen Aussichten zunehmend schlecht bestellt ist. Die Frente Polisario wurde 1973 von einem Kader junger Sahrauis gegründet. Sie orientierten sich an den Unabhängigkeitsbewegungen Algeriens und Marokkos, wo viele von ihnen ihre Ausbildung erhalten hatten. Anfangs bestand sie aus nicht mehr als „17 Mann und zwei Kamelen“, wie es ein hoher Militärbeamter der Polisario, Sidi Owgal, ausdrückte. Angeführt wurden sie von Al-Wali Mustafa Sayyid, einem charismatischen jungen Marxisten, der mit seiner wilden Haarmähne und seiner Lederjacke den Typus des klassischen Freiheitskämpfers vom Schlage eines Che Guevara verkörperte. Zu den damaligen Anführern gehörte auch ein junger Mann mit Schnauzbart namens Brahim Ghali, der schließlich Armeeführer der Polisario werden sollte. Heute ist er Präsident der Demokratischen Arabischen Republik Sahara, einem von der Polisario gegründeten und regierten Einparteienstaat. 

Die marokkanische Besatzung zwang die Mehrheit der Sahrauis in Flüchtlingslager in der Nähe von Tindouf in Algerien, einer Stadt in einem besonders trockenen Wüstengebiet an der Grenze zur Westsahara. Dort leben sie noch heute. Im Jahr 1981 begannen die marokkanischen Streitkräfte mit dem Bau der größten militärisch gesicherten Sperranlage der Welt zwischen dem von ihnen besetzten Gebiet und dem von der Polisario kontrollierten Territorium. So entstand der Berm, ein fast 2700 km langer Sandwall, den Millionen Landminen nahezu unpassierbar machen. Alis Raketenangriff galt marokkanischen Außenposten des Berms, der in der Ferne als blassgelbe, mit Antennen gespickte Schlangenlinie auszumachen war.

Das Referendum zur Unabhängigkeit kam nie

Weil der Waffenstillstand von 1991 unter der Voraussetzung und in Erwartung eines von der UNO organisierten Referendums über die Unabhängigkeit der Westsahara geschlossen wurde, entstand die Mission der UN für das Referendum in der Westsahara, kurz MINURSO. Die UN stufen die Westsahara als nicht selbstverwaltetes Territorium ein, das im Wesentlichen eine Restkolonie darstellt. Während die Sahrauis auf ein Referendum warteten, zu dem es nie kam, profitierte Marokko von der Ausbeutung der Rohstoffe der Westsahara. Das Land kontrolliert 80 Prozent der Region, in der sich die wertvollen Rohstoffe befinden. Marokko baut in diesem Gebiet große Mengen Phosphate ab und hat mit ausländischen Unternehmen, darunter einer israelischen Firma, Verträge über die Erschließung von Erdgasvorkommen vor der Küste der Westsahara geschlossen. Unter den Sahrauris herrscht große Empörung darüber, wie Marokko ihr Land ausbeutet, während die Versprechungen der UN leere Worte bleiben.

„Sie werden sich vielleicht fragen, warum die Entkolonialisierung der Westsahara noch nicht abgeschlossen ist“, sagte Sidi Omar, der Vertreter der Polisario bei den UN, kürzlich in einer Sitzung des UN-Ausschusses für Entkolonialisierung. „Durch die unentschuldbare Untätigkeit der internationalen Gemeinschaft fühlt sich der Besatzerstaat Marokko ermutigt, weiterhin ungestraft Teile der Westsahara gewaltsam besetzt zu halten. So einfach ist das.“

Der Vertreter Marokkos bei den UN wollte dies nicht kommentieren. Er ließ lediglich mitteilen, er äußere sich nicht in Artikeln, in denen Vertreter der Polisario zu Wort kämen. „Die Zugehörigkeit der Sahara zu Marokko ist eine unumstößliche und unbestreitbare Tatsache“, erklärte der marokkanische König Mohammed VI. im November 2021, und fügte hinzu: „Marokko verhandelt nicht über seine Sahara.“

Marokko ist ein starker Gegner

Im Jahr 2020 sahen viele junge Sahrauis ihre Chance gekommen, aus der endlosen Warteschleife auszubrechen und den Kampf gegen Marokko aufzunehmen. Owgal, der Polisario-Vertreter, sagte, dass die Sahrauis zwar ihre Verpflichtungen gegenüber den UN einhielten, aber nur auf eine Gelegenheit warteten, den Waffenstillstand offiziell für null und nichtig zu erklären. Diese Gelegenheit kam, als die marokkanischen Streitkräfte einen friedlichen Prostest der Sahrauis in der Grenzstadt Guerguerat auflösten.

Marokko ist ein starker Gegner, der sich in den Vereinigten Staaten und Israel mit gebrauchter, aber durchaus moderner militärischer Ausrüstung eindeckt. Zu seinem Arsenal gehören Raketenwerfer vom Typ HIMARS aus den USA und Drohnen aus Israel, aber auch aus der Türkei und China. Drohnenangriffe in der von der Polisario kontrollierten Westsahara sind dokumentiert, nach Angaben der Polisario-Front werden ihre Streitkräfte regelmäßig von der marokkanischen Luftwaffe angegriffen. Als Reaktion wendet sich Algerien Russland zu, um mehr Waffen zu erhalten. 

Fruchtlose Diplomatie? Brahim ­Ghali, der Führer der Polisario (rechts), trifft im September 2022 den Sondergesandten der Vereinten Nationen für die Westsahara, den Italiener Staffan de Mistura.

Ohne die Hilfe Algeriens, das den Polisario-Kämpfern tagtäglich erlaubt, seine Grenze zu überschreiten und mit Artillerie marokkanische Soldaten zu beschießen, könnte die Polisario nichts ausrichten. Am militärischen Kontrollpunkt zwischen den Lagern und der Westsahara halten Ali und seine Männer an, um mit den Algeriern zu plaudern, die ihnen freundlich lächelnd auf die Schulter klopften. Dergleichen sorgt in Marokko für Verstimmung. In Algier wiederum beobachtet man mit Argwohn, wie Marokko engere Beziehungen zu zweien seiner alten Feinde knüpft, den USA und Israel.

Marokko und Algerien sind seit ihrer Unabhängigkeit von Frankreich miteinander verfeindet: Ein Grenzkrieg im Jahr 1963 hat die Beziehungen zwischen den beiden Ländern nachhaltig ruiniert. Während des Kalten Krieges richtete sich Marokko an den USA aus, Algerien an der Sowjetunion. Seit dem Ende des Waffenstillstands zwischen der Polisario und Marokko im Jahr 2020 ist aus der alten Feindschaft wieder eine offene Konfrontation geworden. Im März dieses Jahres erklärte der algerische Präsident Abdelmadjid Tebboune, die Beziehungen zu Marokko hätten „einen Punkt erreicht, an dem es kein Zurück mehr gibt“. Das Wiederaufflammen der Kämpfe entlang des Berms ist der größte Streitpunkt.

Die Polisario setzt auf einen Zermürbungskrieg

Das Lager von Alis Einheit befindet sich heutzutage in der Wüste zwischen kleinen Akazienhainen. Die jungen Soldaten trainieren, sich auch ohne Karte und GPS in der Wüste zurechtzufinden. Die Truppe besteht teils aus alten Hasen wie Ali und jungen Männern. Sie schützen ihre Gesichter mit Brillen und grünen Turbanen vor Staub und Sand und quetschen sich in alte Autos. Bei dem Mörserangriff der Polisario auf den Berm grub ein junger Mann eine flache Mulde für den Mörser in den Wüstenboden, während Ali zusammen mit einem der Älteren auf einen Hügel stieg, um die marokkanische Stellung genau zu lokalisieren. Die Polisario setzt auf einen Zermürbungskrieg, der zu einer allmählichen Erschöpfung der marokkanischen Ressourcen führen soll – allerdings verfügt Marokko über umfangreiches Militärmaterial, einschließlich Drohnen.

Die Zusammenstöße entlang des Berms sind nicht der einzige Konfliktpunkt zwischen Marokko und Algerien. Nachdem Trump den marokkanischen Anspruch auf die Westsahara im Austausch gegen die Normalisierung der Beziehungen Marokkos zu Israel anerkannt hatte, begannen Tel Aviv und Rabat den Deal mit zahlreichen Militär- und Wirtschaftsabkommen zu festigen. Algerien sieht durch diese Annäherung zwischen Marokko, den USA und Israel – drei seiner langjährigen Feinde – seine Sicherheit bedroht. Der Pegasus-Skandal vom Juli 2021 gab diesen Befürchtungen neue Nahrung: Die israelische Spyware dieses Namens wurde auch auf den Telefonen Dutzender algerischer Entscheidungsträger entdeckt. Einen Monat später beschuldigte Algier Marokko der massiven Spionage und brach die diplomatischen Beziehungen zum Nachbarland ab.

Laut Daten des Stockholmer Internationalen Friedensforschungsinstitut stiegen zwischen 2002 und 2022 die Militärausgaben Algeriens von 2,1 Milliarden auf 9,1 Milliarden US-Dollar, die Marokkos von 1,5 Milliarden auf 4,9 Milliarden US-Dollar. „Der Westsahara-Konflikt weitet sich von einer regionalen zu einem internationalen Problem aus, vor allem seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine“, so der ehemalige UN-Vertreter, der über langjährige Erfahrungen mit MINURSO verfügt. „Marokko bewegt sich auf die USA und Israel zu, während Algerien von Russland umworben wird. Beide Seiten versuchen, aus dem Konflikt zwischen Washington und Moskau Kapital zu schlagen.“

2022 brachte Spanien die Polisario und Algerien gegen sich auf

In die zunehmenden Spannungen werden auch die traditionellen europäischen Akteure in der Region, Spanien und Frankreich, hineingezogen. Im Jahr 2022 brachte Spanien die Polisario und Algerien gegen sich auf, als das Land Marokkos Plan für die Westsahara akzeptierte, der im Wesentlichen eine begrenzte Autonomie der Sahrauis unter der Schirmherrschaft der marokkanischen Monarchie vorsieht. Algerien war so empört über Madrids Kehrtwende in Sachen Westsahara, dass es im Juni 2022 seinen Botschafter aus Spanien abberief. Ein Jahr danach ist einem Bericht von Middle East Eye zufolge der Handel zwischen den beiden Ländern fast zum Erliegen gekommen, wenn man von Gas und Öl absieht. Algerien hat die Franzosen 1962 aus dem Land vertrieben. Zu Marokko hingegen unterhielt Frankreich stets enge Beziehungen, bis ein weiterer Pegasus-Spionageskandal zu einer erneuten Annäherung des Quai d'Orsay, des französischen Außenministeriums, an seine ehemalige Kolonie führte. 

Mit den Folgen der diplomatischen Bombe, die Trump im Jahr 2020 platzen ließ, ist auch die Regierung Biden noch konfrontiert. Die USA stehen zur militärischen Unterstützung Marokkos und haben dem Land erst vor kurzem ausrangiertes US-Militärgerät im Wert von schätzungsweise 10 Millionen Dollar geliefert. Diplomatisch aber befindet sich die Regierung Biden nun in einer misslichen Lage. Mit der Anerkennung des Anspruchs Marokkos auf die Westsahara versprach Trump zugleich die Eröffnung eines US-Konsulats in Dakhla, einer Stadt in dem von Marokko besetzten Gebiet. Eine Rücknahme dieser Anerkennung hätte unweigerlich eine Krise mit Marokko zur Folge. Andererseits wäre die Einrichtung eines Konsulats in Dakhla ein direkter Verstoß gegen die Politik der UN. Die bisherige Lösung ist Nichtstun: Das Konsulatsgebäude in Dakhla steht immer noch leer, und die aktivste US-Vertretung in der Westsahara bleibt der McDonald's in El Aaiún, der größten Stadt in diesem von Marokko verwalteten Territorium. Das US-Außenministerium teilt mit, es gebe keine Neuigkeiten über das geplante Konsulat in Dakhla.

Für die Polisario erklärt Brahim Ghali, dass sowohl Trumps Anerkennung des marokkanischen Anspruchs auf das Gebiet als auch Bidens Waffenverkäufe an Rabat „nicht dem Frieden dienen, sondern die Spannungen verstärken, da sie den Besatzerstaat ermutigen, sich weiterhin gegen jede friedliche und gerechte Lösung zu sperren. Wir appellieren eindringlich an die USA, ihre Politik in Sachen Westsahara zu korrigieren.“

Auf die Frage, wie sich der Krieg weiterentwickeln werde, zeigte sich Ghali zuversichtlich. „Unser Sieg ist nur eine Frage der Zeit. Jede neue Generation trägt das Anliegen im Herzen und bringt es voran“, sagt er. Das verspricht nichts Gutes für die nähere Zukunft. Die militärisch unterlegene Polisario wird bei einer Eskalation des Konflikts noch stärker auf die Hilfe Algeriens angewiesen sein. Ali und seine Kämpfer sehen jedoch keine Alternative. „Entweder wir bekommen unser Land oder unser Grab“, meint Ali. 

Der Text ist zuerst englisch in der Zeitschrift "Foreign Policy" erschienen. Aus dem Englischen von Thomas Wollermann. 

Permalink

In jedem land gibt es verschiedene Ethnien.

Sorry aber man kann nicht einfach für jeden ein eigenes Land gründen.

17 mann und zwei Kamele nehmen ein ganzes Volk in Geiselnahme damit die Sowjets einen Zugang zum Atlantik haben.

Beispiel hätte Marokko ihnen das Land damals überlassen. Würde man einen sozialistischen Staat wie Nordkorea im Süden haben und Algerien im Osten. Keine schönen Aussichten für ein weltoffenes Marokko.

Die Sicherheit wäre ständig bedroht . Der Staat im Süden würde mit dem verkaufen von phosphat und Fischerei sich ein beachtliches Raketen Arsenal aufbauen und ständig Marokko bedrohen.

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erschienen in Ausgabe 5 / 2023: Wenn's ums Geld geht
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