Jemen

Im Jemen sind über 3400 Schulen teilweise oder vollständig zerstört. In den Ruinen einer dörflichen Grundschule nahe Taiz im Südwesten des Landes kommen jeden Morgen Kinder aus der Umgebung zum Unterricht zusammen. Es ist ihre einzige Chance zu lernen.
Seit rund 10 Jahren kämpfen im Jemen aufständische Huthi-Milizen gegen die international anerkannte Regierung. Viele Einwohner fliehen deshalb zeitweise aus ihren Dörfern. Wenn sie zurückkehren, machen ihnen Minen das Leben schwer.
Die Vereinigten Arabischen Emirate sind einer der größten Investoren in Afrika. Ein Schwerpunkt sind für sie Seehäfen, aber das Land treibt auch Entwicklungspolitik und sucht Rohstoffe, sagt ein Kenner der Region.
Obwohl im Jemen Millionen Menschen hungern, setzen einheimische Bauern zunehmend auf Tabak statt auf Nahrungsmittel. Dessen Preise sind höher und stabiler.
Als Folge des langjährigen Bürgerkriegs im Jemen werden viele Kinder nicht mehr von staatlichen Lehrkräften unterrichtet. Deswegen springen engagierte Freiwillige ein.
Gegen internationale Hilfsorganisationen und weibliche Helfende ist im Jemen eine Kampagne wegen unmoralischen Verhaltens im Gang. Unter anderem Trainings zu ­Frauenrechten erzürnen ­konservative Geistliche.
In unserer neuen Rubrik "Was tut sich...?" stellen unsere Korrespondentinnen und Korrespondenten aus aller Welt einmal im Monat interessante und engagierte Menschen vor, die vor Ort etwas bewegen. Diesmal geht es um "Scheichs" im Jemen.
Der Krieg, der im Jemen seit 2015 tobt, hat noch mehr Menschen als zuvor in tiefe Not gestürzt. Gegenseitige Hilfe, vor allem in der Familie und unter Nachbarn, ermöglicht vielen das Überleben.
Durch den Krieg im Jemen haben viele Fischer den Zugang zu ihren traditionellen Fanggründen verloren. Um ihre Familien zu ernähren, segeln einige bis an die Küste von Somalia oder Djibouti.
Ein Gespräch mit Marie-Christine Heinze über die Waffenruhe im Jemen, die Situation der Bevölkerung und was nötig wäre, um die Huthis zu Kompromissen zu bewegen.
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