Drohnen

Das EU-Parlament hat eine Asylreform und damit noch schärfere Regeln für Migration beschlossen. Doch schon seit langem rüstet die Europäische Union an ihren Außengrenzen auf, um sogenannte irreguläre Migranten und Flüchtlinge in Europa fernzuhalten.
Künstliche Intelligenz spielt in der Kriegsführung eine zunehmend wichtige Rolle. Autonome Waffen zerstören Angriffsziele oder schützen Menschen. Der Gebrauch von KI-Waffen braucht Regeln, doch die Weltgemeinschaft tut sich sehr schwer damit.
Der neue Militärbischof ist für die Anschaffung bewaffneter Drohnen. Doch entscheidende Fragen klammert er aus, kritisiert Tillmann Elliesen.
Der EKD-Friedensbeauftragte Renke Brahms warnt, dass bewaffnete Drohnen zu riskanteren Einsätzen der Bundeswehr führen könnten.
In wenigen Minuten liefern Drohnen in Ruanda Blutkonserven, Medikamente und Impfstoffe in entlegene Gebiete
Der Einsatz von Drohnen im Anti-Terror-Kampf ist umstritten. Die deutsche Regisseurin Sonia Kennebeck porträtiert in ihrem Dokumentarfilm drei daran beteiligte Soldaten aus der US-Luftwaffe und lässt Opfer von Drohnenangriffen in Afghanistan zu Wort kommen.
Nur noch selten schaffen es amerikanische Drohnenangriffe in Pakistan und Afghanistan in die Nachrichten. Dabei schreiten die Einsatzmöglichkeiten von Drohnen rapide voran. Der Dokumentarfilm „Krieg und Spiele“ beschreibt, was auf uns zukommt.
Der Gedanke, dass im Krieg Zivilisten geschont werden müssen und die Gewalt nicht grenzenlos ausgedehnt werden darf, ist ein Grundpfeiler des humanitären Völkerrechts. Er wurde im Laufe von 150 Jahren mühevoll erarbeitet. Doch in den kriegerischen Konflikten von heute wird er zunehmend ignoriert. Die Rüstungspolitik des Westens trägt dazu bei.
Immer häufiger wird darüber diskutiert, ob Drohnenangriffe legitim, legal und moralisch zu rechtfertigen sind. Medea Benjamin meint: nein. Sie liefert mit ihrem Buch eine Fülle von Fakten und Argumenten.
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) zieht eine kritische Bilanz des Militäreinsatzes in Afghanistan. Von Frieden am Hindukusch „kann nicht die Rede sein“, heißt es in einer Stellungnahme der EKD-Kammer für öffentliche Verantwortung. Von Beginn an hätten klare zivile Ziele gefehlt.
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