Kleidung

Z.B., 09.07.2020
Z.B., 09.07.2020
08.08.2012
China hat am meisten von der Öffnung des Weltmarktes für Textilien profitiert. Die Volksrepublik konnte ihren Weltmarktanteil bis 2007 auf 23,5 Prozent ausbauen. Doch zunehmend bestimmen große Handelshäuser den globalen Wettbewerb und diktieren Zulieferer in Süd wie Nord niedrige Preise. Leidtragende sind kleine Produzenten und die Beschäftigten - mit Überstunden und Hungerlöhnen zahlen sie für Kleidung zum Schnäppchenpreis.
02.05.2010
Die Verbraucherzentrale Hamburg hat bereits vor Jahren gegen Lidl geklagt. Der Discounter gaukle faire Arbeitsbedingungen vor, während in Wahrheit die Verhältnisse in den Produktionsstätten in Bangladesch oft katastrophal seien.
02.06.2009
Die meisten Modemarken und Bekleidungshäuser haben sich verpflichtet, in ihren Zulieferbetrieben Mindeststandards bei Löhnen, Arbeitszeit und Mitspracherechten einzuhalten. Die Wirklichkeit sieht in den Textilfabriken im Süden jedoch ganz anders aus. Und die globale Wirtschaftskrise trägt dazu bei, die Arbeitsbedingungen weiter zu verschlechtern. Dennoch gibt es Unternehmen, die gerade in solchen Zeiten ihre soziale Verantwortung hochhalten.
02.06.2009
Modische Kleidung ist in Deutschland preiswerter geworden, und die Modelle wechseln immer schneller. Das hängt zusammen mit der Senkung der Handelsschranken im Welttextilhandel. Sie nutzt China und einigen anderen Produzentenländern, während ein Dutzend andere, vor allem Südafrika, verlieren. Und der schärfere globale Wettbewerb, der den Verbrauchern niedrige Preise beschert, geht auf Kosten von Beschäftigten wie kleinen Unternehmen, die dem Preisdiktat großer Händler ausgeliefert sind.
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