Künstliche Intelligenz
Die in den Techlaboren entwickelte Künstliche Intelligenz wird immer mächtiger, während Staaten und internationale Gremien versuchen, Regeln für den verantwortlichen Gebrauch aufzustellen. Fachleute nennen als Vorbild die Kontrollmechanismen des Atomwaffensperrvertrags: Die sind zwar nicht perfekt, wären aber ein Anfang.
Mit Segnungen und Gefahren von Künstlicher Intelligenz beschäftigen sich zunehmend auch Theologen der großen Religionen. In der islamischen Welt warnen Religionsgelehrte sogar, dass KI in Glaubensfragen irreleiten und so den Islam verfälschen könne.
Beim Hype um künstliche Intelligenz bleiben Probleme oft unterbelichtet, etwa die Gefahr, dass der globale Süden digital weiter abgehängt wird. Bildung für nachhaltige Entwicklung muss sich damit beschäftigen.
Was der Mensch nicht schafft, gelingt vielleicht der KI: die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Doch diese Hoffnung ist naiv – und gefährlich. ChatGPT und Co drohen bestehende globale Ungleichheiten eher noch zu vertiefen, meint Sven Hilbig, Digitalexperte bei Brot für die Welt.
Künstliche Intelligenz (KI) kann neue Zugänge zu Kunst und Kultur eröffnen, aber auch Klischees festigen und die Dominanz weniger Sprachen verstärken. Wie, untersucht eine neue Studie.
In Uganda leiden viele Menschen an Malaria oder an Herzerkrankungen. Forschungsprojekte in Kampala zeigen, wie künstliche Intelligenz bei der Erkennung von gut behandelbaren Krankheiten helfen kann.
Künstliche Intelligenz spielt in der Kriegsführung eine zunehmend wichtige Rolle. Autonome Waffen zerstören Angriffsziele oder schützen Menschen. Der Gebrauch von KI-Waffen braucht Regeln, doch die Weltgemeinschaft tut sich sehr schwer damit.
Der Informatiker Arturo Oncevay entwickelt Programme, um indigenen Sprachen neues Leben einzuhauchen
Wie bringt man einer künstlichen Intelligenz Sprachen bei, die nur von 40.000 Menschen im Amazonasgebiet gesprochen werden? Im Projekt „Chana“, das von der Katholischen Universität Perus gefördert wird, kümmern sich Linguisten und Programmierer genau darum.
Wie bringt man einer künstlichen Intelligenz Sprachen bei, die nur von 40.000 Menschen im Amazonasgebiet gesprochen werden? Im Projekt „Chana“, das von der Katholischen Universität Perus gefördert wird, kümmern sich Linguisten und Programmierer genau darum.
Als Schüler hat sich Alex Magu selbst das Programmieren beigebracht, konnte dann aber nicht Informatik studieren. Jetzt führt er junge Kenianerinnen und Kenianer an Roboter und KI-Programme heran. Sein Zentrum für Technik, Wissenschaft und Mathematik hilft auch Start-ups auf die Beine.
Lernende Maschinen unterstützen humanitäre Helfer, steuern Waffen, überwachen öffentliche Räume und beeinflussen politische Debatten. Der Mensch muss Regeln für den Gebrauch der Technologie schaffen, damit sie ihm nutzt und nicht schadet.
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