Mädchen
Der Debütspielfilm des Regisseurs Hasan Hadi erzählt von der neunjährigen Lamia, die im Südirak von ihrem Lehrer gezwungen wird, einen Kuchen zur Feier des Geburtstages des Machthabers Saddam Hussein zu backen – und von den Problemen, die damit verbunden sind.
Das Bildungsprojekt MAIA Impact School im Süden Guatemalas unterstützt seit 19 Jahren indigene Mädchen und Frauen auf ihrem Weg zu mehr und besserer Bildung – und hat schon allerhand Erfolge verzeichnet.
Bildung ist ein Menschenrecht und weltweit die Basis für gesellschaftliche Entwicklung. Dass Fortschritt möglich ist, zeigen aktuelle OECD-Daten. Doch wie steht es um die Bildungschancen von Mädchen weltweit, welche Rolle spielt die Religion und wie verändert KI das Lernen? Ein Überblick über die Potenziale und Hürden im globalen Süden.
Die 16-jährige Carla muss ihren Vater vertreten, der wegen einer Schussverletzung seine Tagelöhner nicht zu seiner Kupfermine fahren kann. Mit eisernem Willen setzt sie sich in dem spannenden chilenischen Sozialdrama gegen die patriarchalischen Machtstrukturen der Männerclique durch.
Djaïli Amadou Amal räumt in ihrem Roman "Im Herzen des Sahel" mit idealisierten Vorstellungen von Solidarität unter Frauen gründlich auf. Ihre junge Protagonistin wird als Hausmädchen systematisch ausgebeutet.
Das Drama der bolivianischen Regisseurin Catalina Razzini erzählt von Lucía, die mit ihrer Familie auf der Sonneninsel im Titicacasee lebt. Als ihr Vater nach La Paz fährt, um Arbeit zu suchen, zieht sie sich in eine Fantasiewelt zurück. Als er heimkehrt, ist er ihr fremd.
Als Schüler hat sich Alex Magu selbst das Programmieren beigebracht, konnte dann aber nicht Informatik studieren. Jetzt führt er junge Kenianerinnen und Kenianer an Roboter und KI-Programme heran. Sein Zentrum für Technik, Wissenschaft und Mathematik hilft auch Start-ups auf die Beine.
Mädchen und Frauen in Afghanistan wird Bildung komplett verwehrt – diese Wahrnehmung herrscht hierzulande vor. Doch das ist in dieser Pauschalität falsch, sagt Anna Dirksmeier von Misereor.
In Brasilien waren wegen der Corona-Pandemie die Schulen lange geschlossen. Das hat nicht nur armen Kindern Grundbildung vorenthalten, sondern auch viele zum Arbeiten gezwungen oder in Gefahr gebracht.
Mädchen aus armen und benachteiligten Familien in Nepal haben kaum eine Chance auf Bildung und Entwicklung – außer sie werden Schülerinnen der „singenden Nonne“ Ani Choying Drolma.
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