Nayib Bukele
Regierungen in Lateinamerika greifen immer drastischer gegen Kriminalität durch und versuchen so, Wählerstimmen zu gewinnen. Dabei schädigen sie den Rechtsstaat und verletzen Menschenrechte – und ob das „Modell Bukele“ gegen Gewaltkriminalität wirkt, ist fraglich.
Unter Präsident Nayib Bukele werden in El Salvador unabhängige Journalisten und Vertreter von zivilgesellschaftlichen Organisationen systematisch verfolgt. Viele von ihnen haben aus Furcht um Leib und Leben das Land verlassen – im Juli auch „welt-sichten“-Korrespondentin Cecibel Romero.
Die Zahl der Morde in El Salvador ist während der Corona-Pandemie deutlich gesunken. Nach Zeitungsrecherchen steckt dahinter ein Abkommen zwischen dem Präsidenten und kriminellen Banden.
Nayib Bukele hat es mit Hilfe der sozialen Medien zu einem der wichtigsten Politiker El Salvadors gebracht Der 36-Jährige ist Bürgermeister der Hauptstadt und will jetzt Präsident werden. Doch mit seiner früheren Partei hat er es sich inzwischen verscherzt.
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