Buchtipps

In Asien droht Chinas Aufstieg zu einem Krieg zu führen, warnt Jonathan Holslag. Dafür macht er nicht bösen Willen in Peking verantwortlich, sondern die Struktur der Staatenbeziehungen in Asien.
Alex de Waal seziert die politische Ökonomie von Macht und Krieg am Horn von Afrika. Und er entzaubert lieb gewordene Illusionen.
Junge Menschen waren die tragenden Akteure des „arabischen Frühlings“, brachten in Westafrika verhasste Diktaturen zu Fall und ermöglichten im Senegal und in Burkina Faso den friedlichen Machtwechsel. Zwei Bücher analysieren die Hintergründe.
Reiseführer erwähnen es gern: Auf der indonesischen Insel Sumbawa werden traditionell Ponyrennen abgehalten – mit extrem jungen Jockeys. Der Bildband des Fotojournalisten Romi Perbawa zeigt, was das für die Kinder und ihre Familien bedeutet.
Ehrenamtliche Helfer sind eine wichtige Stütze der Katastrophenhilfe. Die Studie erforscht Möglichkeiten, sie trotz gegenläufiger Tendenzen einzubinden und zu motivieren.
In ihrer Autobiographie schildert Malaika Wa Azania die Geschichte ihrer Generation im „neuen“ Südafrika, das für sie dem alten erschreckend ähnlich ist.
Der iranisch-amerikanische Literaturwissenschaftler Hamid Dabashi fordert mehr Anerkennung für das philosophische Denken im globalen Süden – und mehr Raum für alternative Lesarten der politischen Realität im Nahen Osten.
Multinationale Konzerne stützen sich auf internationales Wirtschaftsrecht, Investitionsschutz-Abkommen, Freihandelsverträge und Schiedsgerichte. Doch Menschenrechte sind ihnen gegenüber nur schwer einklagbar. Die Menschenrechtsanwälte Miriam Saage-Maaß und Wolfgang Kaleck berichten von Versuchen, das zu ändern.
Kritische Bücher über die Textilindustrie und die Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern wurden zuletzt reihenweise veröffentlicht. Andrew Brooks beleuchtet zusätzlich den weltweiten Handel mit Second-Hand-Kleidern – und seine Auswirkungen auf die Abnehmerländer.
Auch wenn Religion nach wie vor trefflich als Brandbeschleuniger in Konflikten funktioniert: Gewalt und Terror sind in keinem Glauben als Grundprinzipien angelegt. Es gilt das friedensfördernde Potenzial zu heben.
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