Buchtipps

Absolute Armut bis zum Jahr 2030 abzuschaffen ist realistisch, argumentieren die Verfasser dieses Sammelbands. Und skizzieren die aktuelle Diskussion zur armutsorientierten Entwicklung.
Die Wissenschaftlerinnen um Wendy Harcourt kritisieren die internationale Wirtschaftpolitik, die auf der Ausbeutung von Mensch und Umwelt basiert. Und sie positionieren sich gegen die sogenannte grüne Ökonomie.
James Ferguson plädiert in seinem neuesten Buch für ein radikales Umdenken bei der Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums.
Wie kommen "normale Menschen“ dazu, in einer Gruppe spontane Gewalttaten zu verüben? Ein Sammelband erklärt die Gesetzmäßigkeiten dahinter und zeigt Lösungsansätze auf.
In ihrem Überblickswerk präsentieren Tilman Altenburg und Wilfried Lütkenhorst den aktuellen Diskussionsstand zur Industriepolitik in Entwicklungsländern.
Die Frage, ob Demokratie und Islam zusammenpassen, gehört seit Jahren zum Standardrepertoire politik- und islamwissenschaftlicher Hauptseminare. Der Sammelband von Hamid Reza Yousefi enthält wichtige Anregungen, blendet aber zu viele Aspekte aus.
Der hehre Begriff der Partnerschaft ist oft fehl am Platz, wenn länderübergreifende Advocacy-Netzwerke zusammenwirken, um Politik in fernen Ländern zu beeinflussen, schreibt das Teaam um Alex de Waal. Sein Sammelband zeigt, wie leicht lokale Akteure bei internationalen Kampagnen mit ihren Forderungen ins Hintertreffen geraten können – und zieht daraus wichtige Lehren.
Religionsgemeinschaften sind oft abhängiger vom Staat als gedacht. Die britische Politikwissenschaftlerin Karrie J. Koesel ist den Verflechtungen in China und Russland nachgegangen.
Die Autoren des Sammelbandes betrachten Wege und Möglichkeiten, mit Gewaltexzessen in der lateinamerikanischen Politik umzugehen. Und sie prangern deutsche Waffenexporte an.
Aktueller könnte dieser Sammelband kaum sein: In Spanien halten sezessionistische Katalanen das ganze Land in Atem, die Schotten haben nur mit knapper Mehrheit gegen die Unabhängigkeit votiert.
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