Neue Impulse im Ruhrgebiet

Das Ruhrgebiet als „Europäische Kulturhauptstadt 2010“ bringt neue Impulse für die Eine-Welt-Arbeit. 40 von insgesamt 53 Kommunen, die die Kulturhauptstadt bilden, haben inzwischen die Magna Charta Ruhr 2010 unterzeichnet. Damit verpflichten sie sich, auf den Einkauf von Produkten aus ausbeuterischer Kinderarbeit zu verzichten. Auf diese Weise sollen die Ruhrgebietskommunen ihrer weltweiten sozialen Verantwortung gerecht werden. Gleichzeitig bekennen sie sich dazu, in ihrer Kommune den fairen Handel zu fördern. Initiator der Erklärung ist das 2008 entstandene Netzwerk „Faire Kulturhauptstadt Ruhr.2010“, das aus Weltläden, Agendabüros, Eine-Welt-Zentren und der evangelischen Kirche besteht. Das Netzwerk ruft alle am Jahr der „Europäischen Kulturhauptstadt“ beteiligten Kommunen dazu auf, die Magna Charta Ruhr 2010 zu unterschreiben. Sein mittelfristiges Ziel ist ein Ruhrgebiet als „faire Metropole“, die verstärkt Produkte aus fairem Handel verwendet. (cm)

 

erschienen in Ausgabe 11 / 2010: Arabische Welt: Umworben und umkämpft

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