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Am 13. August 2026 wählt Sambia einen neuen Präsidenten und ein neues Parlament. Fünf Jahre nach dem Wahlsieg von Hakainde Hichilema und seiner United Party for National Development (UPND) steht das Land erneut an einem politischen Scheideweg. Was 2021 als Aufbruch zu mehr Demokratie, wirtschaftlicher Erholung und sozialer Gerechtigkeit gefeiert wurde, ist für viele Sambier:innen einer Ernüchterung gewichen. Zwar verweisen Regierung und internationale Finanzinstitutionen auf sinkende Inflation, wachsende Devisenreserven und eine erfolgreiche Schuldenrestrukturierung. Doch im Alltag vieler Menschen dominieren weiterhin Armut, hohe Lebenshaltungskosten und das Gefühl, von den wirtschaftlichen Fortschritten ausgeschlossen zu sein.
Diese Spannungen standen im Mittelpunkt eines internationalen Online-Gesprächs mit Jimmy Maliseni, Geschäftsführer der Alliance for Community Action, und Mabel Sichali, Sekretärin für Community Development and Social Justice der United Church of Zambia. Moderiert von Janine Traber diskutierten sie die politische Lage vor den Wahlen und zeichneten ein Bild eines Landes, das zwischen Hoffnung, Enttäuschung und wachsender Sorge um seine demokratische Zukunft schwankt. Hier eine Zusammenfassung der Diskussion.

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