Den vollständigen Artikel lesen Sie bei WÖK/KASA.
Mitten im weltweiten Lithiumrausch geht die Regierung in Simbabwe einen mutigen Schritt und verbietet den Export von unverarbeitetem Lithium. Kann dieses Verbot koloniale Kontinuitäten durchbrechen und den Ausstieg aus historischen Abhängigkeiten einleiten? In der dritten Episode unseres Podcasts „Wirtschaft Macht und Menschenrechte“ blicken wir gemeinsam mit Simone Knapp auf die Hintergründe dieser Entwicklung.
Eine einzige E-Auto-Batterie benötigt im Schnitt fast zehn Kilo Lithium, und bis 2040 könnte der weltweite Bedarf vierzigmal so hoch sein wie heute. Auch in Simbabwe hat dieser gewaltige Boom längst eingesetzt. Allerdings bauen vor allem ausländische Konzerne – allen voran aus China – das begehrte Metall ab und transportieren es zur Weiterverarbeitung direkt ab. Während der Globale Norden und China die wirtschaftlichen Gewinne einfahren, tragen die Menschen vor Ort die schwerwiegenden Konsequenzen: Vertreibung, Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen prägen die Abbauregionen.

Neuen Kommentar hinzufügen