Katja Dorothea Buck

ist Religionswissen- schaftlerin und Journalistin in Tübingen.

Artikel von Katja Dorothea Buck

Bischöfe in Simbabwe haben das repressive Vorgehen der Regierung gegenüber Kritikern verurteilt. Einzelne Regierungsmitglieder diffamierten daraufhin den Erzbischof von Harare. Der bekommt jedoch viel Unterstützung.
Justizsystem
37 Jahre lang hat sich der Sudan als islamischer Staat definiert; die Scharia war Grundlage für Gesetze und Urteile. Anfang Juli hat die Übergangsregierung in Khartum diese Praxis gelockert. 
Hilfswerke
Bei der Vorstellung ihrer Jahresbilanzen haben die drei Hilfswerke Kindernothilfe (KNH), Christoffel-Blindenmission (CBM) und Misereor die Corona-Krise in den Mittelpunkt gestellt. Finanziell gesehen war 2019 für die Werke ein gutes Jahr. 
Westjordanland
Ungewohnt einig haben Kirchenführer die internationale Gemeinschaft aufgefordert, sich für die Einhaltung des Völkerrechts in den palästinensischen Gebieten einzusetzen. Sie sprechen sich deutlich gegen Pläne Israels aus, Teile des Westjordanlandes zu annektieren. 
Bischöfe bestätigen Unregelmäßigkeiten
Die Opposition und die Vereinten Nationen sind sich einig: Bei den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Burundi am 20. Mai wurde getrickst und betrogen. Das bestätigt auch die Katholische Bischofskonferenz – die zugleich versucht, die Lage zu entspannen.
Open Doors
Bei blutigen Auseinandersetzungen sind Ende März in Guinea zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Das evangelikale Hilfswerk Open Doors berichtet nur von den Opfern auf christlicher Seite. In Guinea dagegen setzen sich Christen und Muslime dafür ein, dass aus einem politischen kein religiöser Konflikt wird. 
Globale Umweltkrisen
In einem offenen Brief monieren Kritiker, große Institutionen der Ökumene seien zu lasch in ihrem Kampf gegen den Klimawandel und für Nachhaltigkeit. Während der Ökumenische Rat der Kirchen sich nicht angesprochen fühlt, reagieren Vertreterinnen der EKD irritiert.
Ägypten
Ein ägyptischer Theologe hat die Eroberungszüge in der Frühzeit des Islams mit den Kreuzzügen im Mittelalter verglichen. Jetzt darf er nicht mehr predigen und lehren.
China verbietet christliche Beerdigungsriten
In China gehen die Behörden gegen christliche Beerdigungsriten vor mit der Begründung, dass man sich „von schlechten Beerdigungstraditionen befreien“ wolle zugunsten von „wissenschaftlichen, zivilisierten und wirtschaftlichen Formen“. Es ist nur eine von vielen Maßnahmen des Regimes, um religiöse Minderheiten zu kontrollieren.
Kritik an Regierung in der DR Kongo
Die Oberhäupter verschiedener Religionen in der Demokratischen Republik (DR) Kongo haben Ende Januar ihre bisher lose Zusammenarbeit mit einer gemeinsamen Charta auf eine formelle Grundlage gestellt und bei dieser Gelegenheit der Regierung von Präsident Tshisekedi die Leviten gelesen.

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