Seinen jüngsten Roman „In der Tiefe des Tigris schläft ein Lied“ widmet der schweizer-irakische Autor Usama Al Shahmani der Vertreibung der irakischen Juden in den 1950er Jahren. Anhand der Geschichte eines Sohnes, der die Asche des Vaters im Tigris beisetzen soll, erzählt er von Ausgrenzung, Vertreibung und dem Verlust einer Welt, wie es sie heute im Nahen Osten nicht mehr gibt.