Katja Dorothea Buck

ist Religionswissen- schaftlerin und Journalistin in Tübingen.

Artikel von Katja Dorothea Buck

ÖRK-Programm
Die israelische Organisation NGO Monitor übt scharfe Kritik am Ökumenischen Rat der Kirchen. Dessen EAPPI-Programm befördere antiisraelische Propaganda und Judenhass. Der ÖRK reagiert mit einem offenen Brief. Vor Ort sorgt man sich um die Freiwilligen.
Simon Jacob, Experte zu verfolgten Minderheiten im Nahen Osten, berichtet von Reisen in Gebiete Syriens und des Iraks, die westliche Journalisten kaum besuchen dürfen.
Kirchen
Almosen reichen nicht: Seit langem wollen Kirchen auch gegen Strukturen angehen, die arme Länder benachtei­ligen. Wie gut Deutschlands Protestanten dem Anspruch gerecht werden – darüber gehen die Meinungen auseinander.
Wiedergutmachung
Es war die bisher würdigste Übergabe von Gebeinen der Opfer des Genozids an den Herero und Nama. Doch ausgerechnet diejenigen, die sich seit Jahren für die Rückgabe einsetzen, waren beim Gedenkgottesdienst gestern in Berlin nicht dabei.
Lange Vorgeschichte: Der Journalist Francis Wade zeichnet die jahrzehntelange Ausgrenzung und Diskriminierung der muslimischen Rohingya nach.
Eritrea
Mit verhaltener Freude kommentieren Vertreter der katholischen Kirche und Menschenrechtsaktivisten das Friedensabkommen zwischen Eritrea und Äthiopien.
Indien
Die Mutter-Teresa-Schwestern in Indien wehren sich gegen den Vorwurf des Kinderhandels. Nicht nur Kirchenvertreter vermuten eine Stimmungsmache der Hindunationalisten gegenüber religiösen Minderheiten.
Missbrauchsskandal
Ein jahrelang vertuschter Missbrauchsskandal erschüttert die katholische Kirche in Chile: Erstmals in der Geschichte des Landes haben Behörden Ermittlungsverfahren gegen hochrangige Kirchenvertreter eingeleitet.
Evangelikale
Evangelikale Prediger mischen neuerdings in Lateinamerika erfolgreich bei Wahlen mit. Mangel an politischer Erfahrung machen sie mit starker Medienpräsenz wett.
Der israelische Schriftsteller David Grossman findet in seinen Reden und Essays neue Perspektiven für den Nahostkonflikt – über die Mittel der Literatur.

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