Katja Dorothea Buck

ist Religionswissen-
schaftlerin und Journalistin in Tübingen.

Artikel von Katja Dorothea Buck

Tschad
Im Tschad haben die großen Religionsgemeinschaften Ende Juni 2026 für den Dialog zwischen ihnen eine neue Plattform geschaffen. Dass dies auf Betreiben der Regierung geschehen ist, sorgt bei einer Beobachterin für Skepsis.
Mosambik
In der mosambikanischen Provinz Cabo Delgado wollen Dschihadisten anscheinend ein Kalifat errichten. Die Ursachen des Konflikts dort sind lokal. Umstritten ist, wie groß mittlerweile der Einfluss der internationalen Islamistenszene ist.
Jahresbilanzen
Die deutschen Herausgeberwerke von „welt-sichten“ – Brot für die Welt, Misereor und Kindernothilfe – konnten ihre Finanzen im vergangenen Jahr stabil halten. Scharfe Kritik äußern sie an den Kürzungsplänen der Bundesregierung.
Sri Lanka
In Sri Lanka wird einem prominenten buddhistischen Mönch sexueller Missbrauch von Minderjährigen vorgeworfen. Nach Angaben der Kinderschutzbehörde ist dies kein Einzelfall, doch nur wenige Geistliche werden zur Rechenschaft gezogen.
In seinem Buch sucht der Freiburger Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi nach den Gründen, warum in muslimischen Kreisen der Hass auf Israel immer größer wird. Dass er dabei konsequent den Kontext der Palästinenser ausblendet, rückt sein Buch in die Nähe eines Pamphlets.
Nigeria
Nigeria ist reich an Öl, aber arm an Energie. Das soll sich ändern – und zwar klimafreundlich, sagen Religionsführer und fordern die Einbindung lokaler Gemeinschaften und benachteiligter Bevölkerungsgruppen.
Philippinen
Mit einer Unterschriftenaktion will eine Initiative auf den Philippinen ein Gesetz gegen die Bildung politischer Dynastien ins Parlament einbringen. Die katholische Kirche nutzt ihren Einfluss und unterstützt die Kampagne.
Kirchen in Indien
Angesichts eines zunehmenden Hindunationalismus in Indien haben sich die christlichen Kirchen des Landes zu einem neuen Dachverband zusammengeschlossen, um mit einer Stimme sprechen zu können. Initiiert hat das die katholische Kirche.
Religion und Ökologie
Das Christentum hat die Natur und speziell den Boden zur bloßen Ressource degradiert und so die Umweltkrise befördert, sagen Theologen aus Afrika. Sie und deutsche Kollegen wollen, dass sich die Theologie und die Kirchen ernsthaft mit Landwirtschaft befassen.
Palästinensische Christen
Palästinensische Christen kritisieren scharf, dass Kirchen anderswo, gerade in Deutschland, Israels Vorgehen in Gaza und der Westbank nicht verurteilen. Zu diesen Vorwürfen schweigen die deutschen Kirchen bisher.
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