Berichte

Die EU-Entwicklungsminister zeigen „ernsthaft besorgt“ darüber, dass die Entwicklungshilfe der Union und der Mitgliedsstaaten 2012 weiter gesunken ist. Da hilft auch kein Schönrechnen mithilfe konzessionärer Kredite an Entwicklungsländer.
Die Verfassung von Ecuador scheint eine gute Grundlage für nachhaltige Entwicklung zu bieten. Ampam Karakras, Berater des Indi­genen-Verbandes CONAIE, erklärt, warum er trotzdem unzufrieden ist mit der Politik der Regierung von Präsident Rafael Correa.
Anlässlich des „Deutschen Rohstofftages“ fordert das Netzwerk Attac „eine Abkehr von der wachstumsorientierten Rohstoffstrategie der Bundesregierung“. In der Kritik steht auch das Vorhaben, mit Peru eine Rohstoffpartnerschaft einzugehen: Umwelt und Menschenrechte könnten auf der Strecke bleiben.
Wer auch immer nach den Wählen in Österreich am 29. September an der Macht ist: Die neue Regierung soll ein Ministerium für Entwicklung schaffen, fordert die Koordinierungsstelle der Bischofskonferenz, der Dachverband der katholischen Hilfswerke.
Die Klima-Allianz Deutschland wird bis mindestens 2018 fortgesetzt. Sie hat im Juni drei neue Mitglieder aufgenommen. Der Naturschutzbund Deutschland scheidet aus.
In Tansania lebten Christen und Muslime lange Zeit friedlich zusammen. In jüngster Zeit sorgen jedoch Attentate auf Geistliche und Brandanschläge auf Kirchen für Angst und Schrecken.
Die Bundesregierung überraschte mit einer Zusage von einer Milliarde Euro für den Ausbau erneuerbarer Energien in Indien. Das BMZ rechtfertigt die Investition als entwicklungspolitisch sinnvoll.
Weltweit haben 842 Millionen Menschen zu wenig zu essen, meldete jetzt die FAO, dennoch seien Fortschritte zu erkennen. Bereits im vergangenen Jahr hatte die UN-Organisation berichtet, sie habe die Zahl der Menschen, die chronisch Hunger leiden, überschätzt. Fachleute aus Nordamerika ziehen das in Zweifel.
Immer mehr Menschen werden wegen ihres Glaubens angefeindet oder gar getötet - wie jüngst Christen in Nigeria. Die beiden großen Kirchen in Deutschland haben erstmals einen gemeinsamen Bericht zur Lage der Christen herausgegeben.
Fernsehen macht dumm, heißt es oft. Wissenschaftler der Weltbank haben jetzt herausgefunden: Wer Seifenopern anschaut, kann viel lernen. Sogar für den Umgang mit Geld.
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