Flüchtlinge
Über 250 Priester und Mönche der russisch-orthodoxen Kirche haben einen Brief gegen den Angriffskrieg auf die Ukraine unterzeichnet. Doch orthodoxe Kirchenobere scheuen klare Aussagen zum Krieg.
Gut zehn Jahre nach der Unabhängigkeit des Südsudan ist ein Fünftel der Bevölkerung ins Ausland geflohen. Uganda hat die meisten aufgenommen – zum Beispiel in der Siedlung Palorinya.
Der Sammelband stellt Menschen aus Afrika vor, die in der Nachbarschaft ihrer Heimatländer Schutz suchen. Sie leben und arbeiten dort, vermeiden aber aus Angst vor Entdeckung jeden Behördenkontakt.
Rund 3.500 Tote und mehr als 730.000 Geflüchtete sind die Bilanz von vier Jahren Terrorkrieg in Cabo Delgado im Norden von Mosambik. Die Gewalt hält an, für Hunderttausende Menschen steht in den Sternen, ob sie je zurückkehren.
Bis Jahresende will das österreichische Außenministerium (BMEIA) das neue Dreijahresprogramm der österreichischen Entwicklungspolitik präsentieren. Diskutiert wird jetzt schon darüber.
Vor drei Jahren haben 152 UN-Mitgliedstaaten den Globalen Pakt für sichere, geordnete und reguläre Migration unterzeichnet. Die Schweiz zögert bis heute. Für Kritiker ist das unverantwortlich und nicht nachvollziehbar.
Seenotrettung, Kirchenasyl und Integration - die christlichen Kirchen in Deutschland legen mit ihrem Gemeinsamen Wort einen ethischen Grundlagentext zur Migrationspolitik vor. Er soll zeigen, was ideal wäre, aber politisch unmöglich scheint.
Domenico Lucano, Ex-Bürgermeister von Riace, muss für 13 Jahre in Haft. Verurteilt wegen zu viel Menschenfreundlichkeit – das ist erschreckend, meint Elisa Rheinheimer.
Die Corona-Pandemie hat Armut und Ungleichheit in Lateinamerika verschärft. Die gesellschaftlichen Spannungen nehmen zu. Jetzt werden die venezolanischen Flüchtlinge zur Zielscheibe von Rassismus und Gewalt.
Die derzeitige EU-Grenzpolitik nützt vor allem Sicherheits- und Rüstungsunternehmen, heißt es in einer Studie der Rüstungsexpertin Jacqueline Andres. Die persönlichen Schicksale von geflüchteten Menschen würden ausgeblendet.
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