welt-sichten weekly: Eine-Welt-Arbeit und Rassismus / „Weiße Retter“ / Dreckige Flüsse und Seen

wer sich in Ostdeutschland für Entwicklungshilfe engagiert, stößt oft auf Unverständnis, Anfeindungen und rassistische Vorurteile. Davor warnen zivilgesellschaftliche Organisationen aus der Einen-Welt-Arbeit. Sie rufen dazu auf, in der entwicklungspolitischen Bildung mehr auf Rechtspopulismus und Rassismus einzugehen. Und sie wünschen sich dabei mehr Unterstützung durch westdeutsche Organisationen.

Wie ernst die entwicklungspolitische Zivilgesellschaft das Thema nimmt, kann sie schon am Wochenende zeigen: Am Samstag, 24. August, gibt es in Dresden die zweite bundesweite #unteilbar-Demonstration für eine offene und freie Gesellschaft und gegen Ausgrenzung.

Eine spannende Lektüre wünscht Ihnen
Sebastian Drescher

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„Keine weißen Retter“: Der weiße Helfer im Landrover ist überholt, finden immer mehr Afrikaner. Sie fordern, ihre eigene Rolle bei der Hilfe anzuerkennen. Dafür finden sie zunehmend Unterstützer. Doch finanziell ändert sich noch kaum etwas, wie Marc Engelhardt berichtet.

Rendite statt Solidarität? Die Schweizer Regierung möchte, dass ihre Entwicklungshilfe verstärkt eigenen Wirtschaftsinteressen dient. Die Erfahrung zeigt, dass dieser Ansatz selten Früchte trägt, kommentiert Bernard DuPasquier.