UN besorgt über Hunderte Rohingya auf Booten im Golf von Bengalen
Genf (epd). Schätzungsweise 500 Rohingya säßen auf hoher See fest und bekämen keine Erlaubnis, an Land zu gehen, warnte IOM-Generaldirektor António Vitorino am Donnerstag in Genf. Er rief zu einer koordinierten internationalen Rettungsaktion auf, um die Menschen in Sicherheit zu bringen.
Im April sei bereits der Tod von mehreren Dutzend Rohingya-Flüchtlingen gemeldet worden. Sie hätten versucht, mit einem Schlepperboot Malaysia zu erreichen. Die Rohingya hatten die überfüllten und von Covid-19 bedrohten Flüchtlingslager in Bangladesch verlassen.