Ralf Leonhard

ist freier Journalist in Wien und ständiger Korrespondent von "welt-sichten".

Artikel von Ralf Leonhard

Entwicklungspolitik
Die Entwicklungshilfe aus Österreich schrumpft und wird auch mittelfristig nicht steigen. Inhaltlich setzt die neue Außenministerin Katrin Kneissl einige interessante Schwerpunkte.
Der guatemaltekische Autor Arnoldo Gálvez Suárez führt seine Leser in sein Heimatland im Jahr 1989. Sein historischer Krimi erinnert eindringlich an die offene politische Gewalt der damaligen Zeit und wirft Fragen nach Gerechtigkeit und Wiedergutmachung auf.
Der spanische Journalist Alberto Arce berichtet über das organisierte Verbrechen in Honduras und die Verstrickung der staatlichen Sicherheitskräfte darin. Sein Zugang ist reportagenhaft, politische Analysen liefert er nicht.
Der Autor, dessen Metier eigentlich das Filmemachen ist, dokumentiert, wie ein Tiroler Bergdorf gegen Apfelmonokulturen und Pestizide kämpft. Der Ausgang dieser spannenden Geschichte ist noch offen.
Österreich
Österreichs neue Rechts-Regierung will vor allem Flüchtlinge abwehren und sorgt mit ihren Fördervorgaben für Rätselraten. Die NGO-Szene ist alarmiert.
Juan Martín Guevara gibt in der Biografie seines Bruders intime Einblicke in das Leben eines Volkshelden. Und rechtfertigt dabei auch dessen dunkelste Seiten.
Die Organisationsberaterin Gabriele Beckmann untersucht in ihrer Dissertation Frauenorganisationen in Bolivien und zeigt daran einmal mehr, dass eine Verankerung in der Basis wichtiger ist als Fördermittel. Das ist interessant, aber nicht originell.
Parlamentswahl in Österreich
Österreich wählt am 15. Oktober ein neues Parlament. Die Pläne der großen Parteien zur Entwicklungspolitik klaffen teilweise weit auseinander.
Österreich
Erfahrungsgemäß bleiben viele Menschen in ihrer Heimatregion, wenn sie dort Perspektiven sehen. Die österreichische Entwicklungsagentur ADA stellt zusätzliche Mittel für Projekte mit Geflohenen im Süden bereit.
Christian Felber legt sich gerne mit Industriebossen und Wirtschaftswissenschaftlern an. Nun hat sich der Verfechter der Gemeinwohlökonomie die klassischen Nationalökonomen Adam Smith und David Ricardo vorgeknöpft – und liefert Argumente für Freihandelskritiker.

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