Demokratie
In Tansania will eine Gruppe von Katholiken ihre eigenen Bischöfe beim Papst in Rom anzeigen. Sie werfen ihnen vor, sich zu stark in politische Belange einzumischen. Hinter der Aktion wird die Regierung vermutet.
In Tansania hat die Regierung unter Präsidentin Samia Hassan die Proteste nach den Präsidentenwahlen im Oktober brutal niedergeschlagen; es gab wohl mehr als 1000 Tote. Der Politikwissenschaftler Thabit Jacob gibt einen Eindruck von der aktuellen Lage im Land.
Wie in Umfragen vorhergesagt, haben die Chileninnen und Chilenen bei der Stichwahl am 15. Dezember 2025 den rechtsextremen Kandidaten, Unternehmer und Anwalt José Antonio Kast zum Präsidenten gewählt. Die Stimmung in der Bevölkerung schwankt zwischen Empörung und Erwartung.
Die USA haben Venezuelas Staatschef entführt, das löst aber keinen Aufstand gegen sein Regime aus. Es gibt zurzeit kaum Berichte aus dem Land. Wie sich die Intervention auf die Bevölkerung und die Stimmung auswirkt, haben wir Mitarbeitende von zwei venezolanischen NGOs gefragt.
Wie es nach dem Sturz von Präsident Nicolás Maduro weitergeht, hängt nicht nur von den USA ab. Was das Militär und die Bevölkerung jetzt tun, ist entscheidend dafür, ob das Land in Gewalt versinkt oder einen friedlichen Übergang schafft. Ein Politologe im Land sieht fünf Szenarien.
Auch wenn die Autokratie weltweit auf dem Vormarsch scheint: Eine Reihe von Ländern hat sich in den vergangenen zehn Jahren re-demokratisiert, vor allem in Asien, zeigt eine neue Studie.
Seit Monaten versenkt das US-Militär vermeintliche Drogenschiffe vor der Küste Venezuelas. Die Trump-Regierung definiert dazu internationales Recht um und setzt auf das Recht des Stärkeren – bis hin zu willkürlichen Hinrichtungen.
Wer sich gegen große Konzerne und Landraub stellt sowie Umweltschutz einfordert, gerät leicht ins Visier der Mächtigen und lebt gefährlich. Eine neue Untersuchung zeigt das am Beispiel Südostasien.
Seit mehreren Wochen protestieren junge Leute in Madagaskar gegen Stromausfälle und Wasserknappheit. Die Politologin Ketakandriana Rafitoson erklärt die Ursachen ihrer Wut und ihrer Forderungen nach Mitsprache.
In dem ostafrikanischen Land Tansania stehen Parlaments- und Präsidentschaftswahlen an. Die amtierende Präsidentin Samia Hassan ist in der Bevölkerung nicht beliebt, ihr bekanntester Gegner sitzt hinter Gittern.
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