Rassismus
Die entwicklungspolitische Bildungsarbeit in Deutschland ist zu großen Teilen rassistisch – diesen Vorwurf der Berliner Gruppe GLOKAL hat Georg Krämer vom Welthaus Bielefeld in der Septemberausgabe von „welt-sichten“ scharf zurückgewiesen. Für Aram Ziai von der Universität Kassel entspringt Krämers Kritik zum Teil einem Abwehrreflex: In der Entwicklungspolitik Engagierte halten es schwer aus, wenn man sie mit der kolonialen Erblast ihrer Arbeit konfrontiert.
Große Teile der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Deutschland sind rassistisch. So lautet die Fundamentalkritik von Antirassisten und Postkolonialisten, die sich seit einigen Jahren verstärkt zu Wort melden. Doch deren Positionen sind voller Widersprüche und führen zu einer fatalen Gleichgültigkeit gegenüber den Leiden in der Welt.
Von Luxusproblemen spricht man, wenn jemand sich doch bitte nicht so anstellen möge. Ein enger Verwandter des Luxusproblems ist der Luxusrassismus. Dessen Opfer wurde, wenn man ihr glaubt, jüngst in der Schweiz die US-amerikanische Talkmasterin Oprah Winfrey.
Wesentliche Ursachen für das Elend am Horn von Afrika liegen in der Krisenregion
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