07.03.2014

War Yasuní ein Bluff?

Dirk Niebel und Rafael Correa bei der Latein­amerika-Kon­fe­renz der Deutschen Wirt­schaft im April 2013 in Berlin.

Der frühere Entwicklungsminister Dirk Niebel wurde viel geschmäht, weil er dem ecuadorianischen Yasuní-Projekt seine Unterstützung entzog. Jetzt kommt heraus: Parallel verhandelte Präsident Rafael Correa offenbar mit den Chinesen - über Ölförderung in dem Nationalpark. Das berichtet die britische Zeitung "Guardian".

Mit der Yasuní-Initiative wollte Ecuadors Regierung die Erdölvorkommen in dem Nationalpark unter der Erde lassen, um die biologische Vielfalt und den Lebensraum indigener Völker zu erhalten. Als Gegenleistung verlangte sie Ausgleichszahlungen internationaler Geber. Im vergangenen Jahr stoppte Correa die Initiative mit der Begründung, es seien nicht genug Zahlungen eingegangen.

Dem "Guardian" liegen Dokumente vor, nach denen Correa zeitgleich mit den Chinesen über einen geheimen milliardenschweren Deal verhandelte, um das Öl unter dem Nationalpark zu fördern.

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