Journal

Als die EU vor vier Jahren eine neue Regelung zur Förderung von Projekten im Rahmen der EU- Entwicklungszusammenarbeit verabschiedet hat, haben die maßgeblichen Leute nicht aufgepasst und eine Kleinigkeit vergessen – mit der Folge, dass Hilfsorganisationen Steuern und Zölle nun generell nicht mehr als Projektkosten angeben dürfen.
Entwicklungsminister Niebel will die zivilen Hilfsorganisationen in Afghanistan stärker mit dem Militär vernetzen. Die Deutsche Welthungerhilfe lehnt diese Kooperation nach wie vor ab. Ein gewisses Maß an Koordination sei aber durchaus geboten, sagt Generalsekretär Wolfgang Jamann.
Die Bundesregierung zieht den Vorsitzenden des OECD-Entwicklungshilfeausschusses (DAC), Eckhard Deutscher, zum Jahresende von seinem Posten zurück – offenbar im Streit.
Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit soll zum „Exportschlager“ werden, sagt Entwicklungsminister Dirk Niebel. Erreichen will er das mit der Verschmelzung der drei staatlichen Durchführungsorganisationen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, InWent und Deutscher Entwicklungsdienst.
Kinderprogramme sollten auf die Alltagserfahrungen von Jungen und Mädchen zugeschnitten sein und ihnen Möglichkeiten der Identifikation bieten. Das Kinderfernsehen-Festival „Prix Jeunesse“ hat gezeigt, dass das in vielen Weltregionen nicht der Fall ist.
Bei der Vorbereitung in Südafrika waren die Erfahrungen der deutschen Austragungsorte gefragt.
Im Dezember 2009 haben sich christliche Palästinenser angesichts der fortdauernden Besetzung des Westjordanlands durch Israel mit einem Hilferuf an die Weltöffentlichkeit gewandt. Der ÖRK hat dies mit einem ähnlichen Aufruf südafrikanischer Kirchen von 1985 verglichen, der damals der weltweiten Bewegung gegen die Apartheid großen Schub verliehen hatte.
Für einen erfolgreichen Kampf gegen Klimawandel und Armut in Entwicklungsländern ist eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Religionen nötig. Darin waren sich Vertreter von Christentum und Islam bei einer Podiumsdiskussion auf dem Ökumenischen Kirchentag in München einig.
Die Sparpläne der österreichischen Bundesregierung betreffen auch die Entwicklungszusammenarbeit: Voraussichtlich sollen die Mittel im Vergleich zum Vorjahr um elf Prozent gekürzt werden.
Der Gesetzentwurf der Regierung zur Rückerstattung sogenannter Potentatengelder an die Herkunftsländer sei in wichtigen Punkten nicht ausreichend, kritisieren entwicklungspolitische Organisationen und politische Parteien.
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