E-Tuk-Tuk
Malhar Dave (links) und sein Cousin Nikhil handeln in Nairobi mit E-Tuk-Tuks. Sie wollen mit der emissionsfreien Autorikscha den Verkehr in Kenia revolutionieren.
E-Tuk-Tuk

Panoramablick inklusive

Wie zwei Geschäftsleute den Verkehr in Kenias Städten umweltfreundlich machen wollen.

Beinahe geräuschlos gleitet Kenga Rocha über die Hauptstraße seines Heimatortes Ukunda, knapp 30 Kilometer südlich der kenianischen Hafenstadt Mombasa. Um ihn herum hupt und knattert es, die Motoren heulen und spucken tiefschwarzen Qualm. Das einzige Geräusch, das Rochas Autorikscha macht, ist ein leises Klick-Klack, Klick-Klack. Bis auf den Blinker hört man nichts. An der nächsten Kreuzung biegt er rechts ab, dann die zweite links und nach gut hundert Metern sind seine Fahrgäste im Hotel angekommen. Und das auf eine revolutionäre Art und Weise. Denn Rocha steuert eines der ersten elektrischen Tuk-Tuks in ganz Afrika. Und hofft, damit Teil einer grünen Revolution zu werden.

Bekannt sind die dreirädrigen Autorikschas vor allem aus Südostasien. Doch auch in vielen afrikanischen Ländern zählen sie inzwischen zu den wichtigsten Transportmitteln. Sie sind günstig, wendig und werden im Überfluss produziert. Seit Anfang des Jahres vertreibt die Firma Dave Tuk-Tuk Kenya Ltd. nun die ersten emissionsfreien, weil rein elektrisch betriebenen Tuk-Tuks auf dem afrikanischen Markt. Doch hat diese Vision tatsächlich eine Chance?

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erschienen in Ausgabe 6 / 2018: Neu ist Kult

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