Ebola im Kongo

Ein einjähriges Baby wird Mitte 2019 auf einem Friedhof in Beni eilig beigesetzt. Für eine würdige ­Beerdigung bleibt in den Ebola-­Gebieten im Kongo keine Zeit.

Emmanuel Freudenthal

Ebola im Kongo

Unsichtbare Viren, fremde Helfer

Im Osten des Kongos kämpfen Ärzte und Pfleger gegen Ebola – und werden immer wieder von der Bevölkerung angegriffen. Warum? Wer das verstehen will, muss sich ein Bild vor Ort machen.

An einem Julimorgen haut mir eine mürrische Krankenschwester eine Spritze mit einem noch nicht zugelassenen Ebola-Impfstoff in den Arm. Es tut weh. Außer mir werden Ortsansässige und medizinisches Personal geimpft. Erst nachdem die Flüssigkeit in meinem Körper ist, informiert ein Arzt uns darüber, dass es Nebenwirkungen geben könnte.

Und in der Tat: Ich habe welche. Gekrümmt vor Schmerzen verbringe ich einen ganzen Tag und den nächsten Vormittag im Bett. Andere haben mehr Glück und bleiben verschont. Der mir verabreichte Testimpfstoff der Firma Merck ist einer von zwei Impfstoffen, die im Kongo eingesetzt werden. Den zweiten stellt Johnson & Johnson her. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO soll kein Patient ohne informierte Zustimmung geimpft werden. Erst sollen die Risiken erklärt werden, dann Fragen möglich sein und danach die Zustimmung folgen. Vor meiner Impfung hat mich niemand über Nebenwirkungen informiert – und auch über sonst nicht viel.

Kurz vorher, nach meiner Ankunft, nannte ich meinen Namen, der an eine Reihe von Leuten weitergegeben wurde. Am Ende wurde ich aufgefordert, ein Formular zu unterschreiben. Lesen könne ich es später in Ruhe. „Wir legen Wert auf Schriftliches“, sagte ein Mitarbeiter, weil ich meinen Namen auf dem Formular noch mal ordentlicher schreiben soll. Ich feilte so lange an meinen Buchstaben, bis er zufrieden nickte und fühlte ich mich in die Grundschule zurückgeworfen. Als ich bis zu den zwei „Ms“ in meinem Vornamen gekommen war, meinte er, ich solle den letzten Buchstaben weglassen.

Auf dem Formular stand dann: EMMANUEL FREUDENTHA. Wo auch immer das Papier hingeschickt wird: Es ist kein Platz für den letzten Buchstaben. Hier in der Region im Kongo sind sehr lange Namen üblich. Man kann sich vorstellen, wie oft welche verstümmelt werden.

Ich hatte das Gefühl, mein Körper diene als Schlachtfeld

Dann wurde mit einer Polaroidkamera ein Foto von mir gemacht und an das Formular getackert. Ich hatte nicht das Gefühl, zur Erforschung eines Heilmittels beizutragen, sondern eher, mein Körper diene als Schlachtfeld. Ich kann mir vorstellen, dass viele Kongolesen, die geimpft werden, sich ähnlich fühlen. Dabei leiden sie zusätzlich darunter, dass ihr Alltag seit dem Ebola-Ausbruch und als Folge der Bemühungen, ihn einzudämmen, komplett auf dem Kopf steht.

Das Impfformular des Autors. Welche Nebenwirkungen die ­Impfung haben kann, erfuhr er erst nach der Injektion. Emmanuel Freudenthal
Dennoch bin ich froh, geimpft zu sein. Der Impfstoff bietet laut einer einmonatigen Studie nach zehn Tagen fast hundertprozentigen Schutz. Während dieser zehn Tage sitze ich am Frühstückstisch in meinem Hotel und frage mich, welchen Weg mein Essen schon hinter sich hat. Wie viele Hände haben diese Banane berührt? Was ist mit dem Brot? Noch weiß ich nicht, dass der Koch des Hotels an Ebola erkrankt ist und sterben wird. Ich weiß bis heute nicht, ob er eine meiner Mahlzeiten gekocht hat, als er schon krank war.

Beunruhigt vom Ablauf meiner Impfung rufe ich das WHO-Büro in Genf an und bitte um eine schriftliche Beschreibung des offiziell vorgeschriebenen Verfahrens zur Zustimmung – ohne Erfolg. Als die Pressesprecherin zurückruft, konfrontiere ich sie damit, dass häufig Leute ohne deren Zustimmung geimpft werden. Das hatten mir viele erzählt. Sie antwortet, dass diese Leute es vermutlich falsch verstanden hätten, dass manchmal die Menschen im Kongo die Erklärungen nicht verstünden. Als ich sage, dass ich einer dieser Leute bin, entsteht eine peinliche Pause.

Die WHO-Sprecherin sagt auch, dass die Organisation viele Wünsche der lokalen Bevölkerung erfüllt habe. Laut WHO und anderen Organisationen ist die fehlende Akzeptanz seitens der lokalen Bevölkerung eine der größten Hürden im Kampf gegen die Epidemie.

Autor

Emmanuel Freudenthal

ist freier Journalist in Nairobi, Kenia, und recherchiert in ganz Afrika (www.emmanuel-freudenthal.com).
Deshalb bin ich hier: Ich will die Ebola-Bekämpfung nicht aus der Perspektive der heldenhaften Ärzte oder derjenigen sehen, die ihr Leben riskieren, um die Krankheit zu stoppen. Über sie wurden schon viele Artikel geschrieben – und das zu Recht. Ich aber möchte herausfinden, warum die lokale Bevölkerung sich gegen ihre Bemühungen sperrt und ihrer Motivation misstraut. Dafür muss ich mit den Menschen vor Ort sprechen, die die Hauptlast der Epidemie tragen. Mir ist klar, dass das die Ansteckungsgefahr erhöht und auch das Risiko, angegriffen zu werden, wenn man mich fälschlicherweise für ein Mitglied des Ebola-Bekämpfungsteams halten sollte. Aber hoffentlich ist es das wert.

Einige Tage später begleite ich die Impfkampagne eines WHO-Teams in der Stadt Beni. Unser Konvoi besteht aus einem halben Dutzend SUVs, in denen zum Teil nur zwei Leute sitzen, der Fahrer mitgerechnet. Wir verfahren uns. Es ist nicht einfach, wenn es keine Straßennamen gibt. Nachdem wir eine Weile kleinen Straßen gefolgt sind, erreichen wir schließlich den Ort, an dem geimpft werden soll.

Hastig bauen die Mitarbeiter des Gesundheitsteams Zelte auf, ohne die Leute zu beachten, die in der Nähe stehen und sie schweigend beobachten. Einige Mitarbeiter der WHO oder des Gesundheitsministeriums sprechen laut über den Ebola-Patienten, dessen Tod der Auslöser für diese Impfkampagne ist. Ziel der Impfaktion ist es, Leute zu schützen, die ihn kannten oder mit ihm in Kontakt gekommen sind. Jeder, der näher als einen Steinwurf entfernt ist, kann den Namen des Mannes hören, was er gearbeitet und wo er gewohnt hat.

Ein paar Tage zuvor, an meinem ersten Tag in Beni, hatte ich zu spüren bekommen, wie Ebola die Menschen voneinander trennen kann. An jenem Tag ging ich direkt zum Hauptsitz des Ebola-Krisenteams, um den Koordinator für Beni, Gaston Tshapenda, den alle Dr. Gaston nennen, zu begrüßen. Als ich meine Hand ausstreckte, zögerte er für eine lange Sekunde, erst dann schüttelte er sie. In diesem Moment begriff ich, dass diese freundliche Geste nicht länger akzeptabel ist.

In der Ebola-Welt muss man Abstand halten. Man begrüßt sich mit unbehaglichem Nicken, reibt die Ellbogen aneinander oder gibt sich einen – vom Schutzfaktor her gesehen zweifelhaften – Faustcheck. Händewaschen mit verdünntem Bleichmittel ist jedes Mal Pflicht, wenn man ein Gebäude betritt und verlässt, zumindest in den etwas schickeren.

Die meisten Journalisten bleiben nicht lange

Dr. Gaston ist ein freundlicher Mann, der sein Französisch mit Englisch aufpeppt, das er sich auf hohem Niveau selbst beigebracht hat. Er wollte mir eine Genehmigung ausdrucken, die mir erlaubt, hier über Ebola zu berichten. Leider passierte ein Fehler: Sie war für einen anderen Journalisten bestimmt. Das Schreiben erlaubt es Journalisten, für drei oder vier Tage in Beni zu arbeiten.
Die meisten scheinen sich nicht allzu lange in der Ebola-Zone aufzuhalten, auch wenn ein Kollege mir erzählte, er sei für fünf Tage da. Ich habe von Hilfsorganisationen gehört, die wie eine Reiseagentur alles für Journalisten arrangieren – vom Flug über den Transfer und die Unterbringung bis zu den Interviews. Manchmal schreiben sie sogar vor, bis wann der Beitrag veröffentlicht sein muss. Schließlich fand Dr. Gaston den richtigen Brief und versuchte erneut, ihn auszudrucken, aber dann war kein Toner mehr im Drucker.

Die Psychologiedozentin Malumalu verbringt fünf Tage in der Isolier­station. Am Ende stellt sich heraus, dass sie nicht an Ebola erkrankt istEmmanuel Freudenthal
Der IT-Mitarbeiter war nicht zu erreichen. Der Arzt öffnete den Drucker und schüttelte die Kartusche, so dass eine Wolke rosa Pulver auf seinen Ärmeln landete. Ungerührt wischte er die Farbe weg, händigte mir den Brief aus und eilte davon, um es mit der nächsten Krise aufzunehmen. Als er mir das Papier gab, wurde mir das Demut gebietende Ausmaß des Kampfes gegen Ebola  in einem Umfeld bewusst, in dem kein Teil der Infrastruktur – von Druckern bis Straßen – selbstverständlich ist.

Am Nachmittag nehme ich an der täglichen Abschlusssitzung des Ebola-Krisenteams teil. In einem großen Raum fassen ein paar Dutzend Leute zusammen, was an diesem Tag passiert ist. Dr. Gaston erzählt vom Besuch bei einer Familie, die die Impfung ablehnte. Er konnte sie aber überzeugen, indem er örtliche Chiefs als Vermittler einschaltete. „Wir haben den Widerstand gebrochen“, sagt er.

Nur einige Wochen vor meiner Ankunft in der Demokratischen Republik Kongo wurde ein Auto voll mit Mitarbeitern des Ebola-Krisenteams angezündet. Nur durch ein Wunder wurden die Passagiere nicht von einer Gruppe junger Leute gelyncht. Bis Dezember gab es nach WHO-Angaben im Jahr 2019 rund 90 Angriffe auf medizinische Einrichtungen.

Das Militär treibt eine Beerdigung mit Schüssen auseinander

Gemeinsam mit meinem Vermittler vor Ort, dem in der Region arbeitenden Journalisten Yassin Kombi, fahre ich in das Viertel, in dem der Angriff stattfand. Wir wollen mit Motorrad-Taxifahrern sprechen. Anfangs provozieren sie mich: Ebola gebe es nicht, Ebola sei ein Geschäft. Die Atmosphäre ist angespannt, aber als wir uns hinsetzen und reden, öffnen sie sich und erzählen, was passiert ist.

Wir steigen auf die Motorräder und sie bringen uns in eine nahegelegene High School. Dort reden wir mit Schülern, die von der Polizei und dem Militär bei der Beerdigung eines ihrer Klassenkameraden mit Schüssen auseinandergetrieben wurden. Die Jugendlichen hatten gefordert, dass der Sarg geöffnet wird, weil sie die Leiche ihres Freundes sehen wollten.

Am nächsten Tag besuche ich die Beerdigung eines Ebola-Opfers. Dieses Mal erlebe ich die Ebola-Bekämpfung aus Sicht der medizinischen Helfer, denn ich fahre in einem Wagen des Beerdigungsteams des Gesundheitsministeriums mit. Die Männer haben einen gefährlichen Job. Einer erzählt mir, dass er umziehen musste, als die Nachbarn erfuhren, wo er arbeitet. Jede Nacht wurde sein Haus mit Steinen beworfen; seine Kinder fürchteten sich. Jetzt müssen sie sieben Kilometer weit zur Schule laufen. „Die Nachbarn glauben, dass wir Brot in das Blut unserer Brüder tunken und essen“, erklärt er. „Dass wir das Ganze planen, dass wir Teil einer Verschwörung sind mit dem Ziel, dass unsere Brüder sterben. Das sind die Risiken und Gefahren, denen wir ausgesetzt sind.“

Früher war er Lehrer. Als ich ihn frage, warum er nicht in diesen sicheren Job zurückkehrt, antwortet er: „Nein, nein, nein! Das wäre eine sinnlose Arbeit. Die Krankheit ist immer noch da, wie können wir da aufhören?“ Für seine Arbeit bekommt er in diesem Monat 300 US-Dollar, obwohl er mit 450 US-Dollar gerechnet hatte. Doch der vom WHO zusätzlich zum Gehalt des Gesundheitsministeriums versprochene Bonus ist noch nicht angekommen. Ich kenne einige ausländische Fachkräfte, deren Arbeit für das Ebola-Krisenteam deutlich weniger riskant ist und die ähnlich viel für einen einzigen Tag erhalten.

Vor unserem Auto fährt der Sarg in einem Pickup-Wagen, an dessen Seite ein Kreuz befestigt ist. In einem kleinen grauen Auto folgt uns die Familie. Sie begraben ihr ein Jahr altes Baby. Als wir uns dem Friedhof nähern, wird das Team zusehends nervös. Als sie aussteigen, erledigen die Männer ihre Arbeit so schnell wie möglich. Aus einer sicheren und würdevollen Beerdigung wird ein Wettlauf mit der Zeit.

Der Vater des Babys weint. Ich frage ihn, ob ich Fotos machen darf. Es ist ihm egal. Er sieht mich an. Sieht durch mich durch. Eine alte Frau liegt auf dem Boden und weint. Zwei Mädchen im Teenageralter klagen laut und rufen Gott an. Erde wird auf den kleinen Sarg geworfen. Die Eltern pflanzen ein paar Büsche auf den Erdhügel. Ein Kreuz wird in den Boden geschlagen. Nach nur fünfzehn Minuten ist das Begräbnis zu Ende.

Auf den Boden geworfen und liegengelassen: Eine Frau mit Ebola-Verdacht vor dem Gesundheitszentrum in Beni. Die Helfer können sie erst nach mehreren Anläufen abtransportieren. Emmanuel Freudenthal
Noch von der Eile erschüttert, gebe ich dem Vater meine Visitenkarte, für den Fall dass er mich kontaktieren will, vielleicht um ein paar von meinen Fotos zu sehen. „Was soll ich damit anfangen?“, fragt er und schiebt meine Hand zurück. Als wir zurück im Auto sind und uns auf die Rückfahrt machen, schreit jemand dem Ebola-Team hinterher: „Mbwa“, was „Hunde“ bedeutet.

In den folgenden Tagen versuche ich herauszufinden, wie Leute mit Verdacht auf Ebola behandelt werden – von der Ankunft im Krankenhaus über die Diagnose bis (hoffentlich) zur Genesung. Ich gehe zu dem Anbau, den die Organisation Ärzte ohne Grenzen neben dem örtlichen Gesundheitszentrum errichtet hat und der vom Gesundheitsministerium verwaltet wird. Ich suche nach Patienten, die unter Quarantäne stehen, weil ein Krankheitsverdacht besteht. Stattdessen treffe ich die Psychologiedozentin Malumalu, die fünf Tage in Isolation verbracht hat, wobei sich herausstellte, dass sie nicht erkrankt ist.

Da kommt eine kranke Frau auf dem Rücksitz eines Motorrads an. Im Anbau ist kein Platz mehr, daher lässt man sie auf dem Boden vor dem Gesundheitszentrum liegen. Ein Auto mit medizinischen Helfern taucht auf. Sie steigen aus, um die Frau aufzunehmen, aber dann sind ihre Schutzanzüge unvollständig. Sie müssen also auf ein anderes Team warten. Ein zweites Auto fährt rückwärts so nah wie möglich an die Frau heran. Der Auspuff spuckt Abgase aus, nur wenige Meter entfernt von ihrem Gesicht. Aber dann lässt sich die hintere Autotür nicht öffnen.

Daher heben zwei von Kopf bis Fuß in Schutzkleidung gehüllte medizinische Helfer die Patientin vom Boden auf und tragen sie zu einem dritten Auto, das sie zu einem Transit-Zentrum bringt, wo sie auf Ebola getestet werden soll. Ich schieße ein paar Fotos. Später erfahre ich, dass sie nach drei Tagen entlassen wurde. Sie hatte kein Ebola.

Die Bar ist voll mit Ortsansässigen – trotz Ebola

In den folgenden Wochen spreche ich mit einem halben Dutzend ausländischer Fachkräfte, die für das Ebola-Krisenteam arbeiten. Sie erzählen mir, dass die Einsätze häufig chaotisch verlaufen. Zudem beschreiben sie die notwendigen Schritte wie die Isolierung von Verdachtsfällen oder die Begräbnisvorschriften als eine Form von institutioneller Gewalt gegen die Leute, denen sie helfen wollen. Keiner von ihnen wollte namentlich genannt werden.

Egal wie viele Ebola-Teammitarbeiter an einem Tag getötet oder wie viele Ebola-Tote gezählt werden: Benis beliebteste Bar Ishango ist jeden Abend voll mit Ortsansässigen, die trinken und tanzen. Ich bin auch dort. Ich versuche einzuordnen, was ich den Tag über erlebt habe, aber auch, an etwas anderes zu denken. Internationale Helfer sehe ich nicht hier; die meisten sagen, dass sie nach Einbruch der Dunkelheit nicht nach draußen gehen dürfen oder ihnen davon abgeraten wurde.

Am nächsten Tag besuche ich einen traditionellen Heiler außerhalb der Stadt. Er rühmt sich der vielen Menschen, die er von Ebola kuriert hat, genau hier, in seinem „Hospital“, das aus mehreren Lehmhütten besteht. Mitarbeiter des Ebola-Krisenteams seien gekommen, um einige seiner Patienten abzuholen, erzählt er, aber die Kranken seien vor ihnen geflohen.

Mir wird bewusst, dass einige dieser Patienten auf der gleichen Couch gesessen haben könnten wie ich gerade. Sofort stelle ich mir vor, dass jede Oberfläche mit dem häufig tödlichen Virus infiziert ist.

21 Tage lang – die Inkubationszeit des Virus – denke ich ständig darüber nach, was ich berührt habe. Obwohl ich die Testimpfung erhalten habe. Ebola scheint überall zu sein: tödlich, mysteriös und unsichtbar. Der Widerstand der Einheimischen gegenüber den Ebola-Krisenteams ist auch überall, aber deutlich sichtbar. Und wenn man mit den Menschen spricht, ist ihre Wut nicht länger mysteriös.

Mitarbeit: Yassin Kombi. 

Der Beitrag ist zuerst auf der Online-Plattform „The New Humanitarian“ erschienen. Die Verantwortung für die Übersetzung liegt bei welt-sichten“.

Aus dem Englischen von Carola Torti.

erschienen in Ausgabe 3 / 2020: Schuften für den Weltmarkt

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