Marina Zapf

ist seit Frühjahr 2013 Berlin-Korrespondentin von „welt-sichten“.

Artikel von Marina Zapf

Lithiumpartnerschaft
Deutschland und Bolivien vereinbaren eine Partnerschaft zur Gewinnung von Lithium. Bei der Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens in Berlin haben die Minister beider Seiten versucht, Bedenken von Umweltschützern zu zerstreuen.
Jubiläum Brot für die Welt
Vor 60 Jahren hat Brot für die Welt die erste Spendenaktion für Hungernde im Süden eröffnet. Seitdem ist das Werk zu einem Anwalt der Gerechtigkeit geworden.
Investitionen für Afrika
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einen neuen Fonds vorgestellt, der Investitionen in Afrika anschieben soll. Der Opposition passt das nicht: Ihr wäre ein ordentliches Gesetz lieber gewesen.
Textilbündnis
Nach vier Jahren Verhandlungen mit der deutschen Textilwirtschaft über bessere Arbeitsbedingungen in Asien zeigt sich die Bundesregierung frustriert. Minister Gerd Müller vermisst „qualitative Sprünge aufseiten der Wirtschaft“ – und droht mit Konsequenzen.
Bundesregierung
Der UN-Menschenrechtsrat hat eine Erklärung verabschiedet, die die Rechte von Kleinbauern stärken soll. Die Bundesregierung hat sich bei der Abstimmung enthalten. Offenbar fehlt der politische Wille.
10 Jahre weltwärts
Der Freiwilligendienst weltwärts ist zehn Jahre alt geworden. Zum Jubiläum gab es viele Vorschläge, wie man den Austausch verbessern könnte.
Entwicklungshilfe
Deutschland will mehr für den Schutz und die Betreuung von Kindern in Konfliktsituationen tun. Mädchen sollen gezielt gefördert werden.
Friedensgutachten 2018
Die Friedensforscher gehen hart ins Gericht mit den Militäreinsätzen in Mali und dem westlichen Sahel. Die Blauhelmmission MINUSMA könne keinen Frieden sichern, wo es keinen gebe, schreiben sie.
NGOs und Privatwirtschaft
Warum sollen nichtstaatliche Organisationen mit Unternehmen kooperieren? Weil es für bestimmte Ziele Sinn macht, empfiehlt eine neue Studie des entwicklungspolitischen Dachverbands Venro. Aber Konfrontation ist ebenso wichtig.
BMZ
Der Marshallplan ist Gerd Müllers Rezept für den Aufbau Afrikas. Das soll jetzt auch in der Struktur des Entwicklungsministeriums (BMZ) sichtbar werden. Künftig ist eine eigene Abteilung für den Nachbarkontinent zuständig – und für Sicherheit, Flucht und Migration.

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