Dem UN-Flüchtlingshilfswerk fehlen Milliarden Euro

Genf - Das Flüchtlingshilfswerk UNHCR braucht dringend Geld zur Versorgung von Millionen bedürftiger Menschen. Bislang seien nur knapp die Hälfte der benötigten Finanzmittel für das laufende Jahr eingegangen, heißt es in einer am Freitag in Genf erschienen Studie des UNHCR.

Das UNHCR habe von Gebern bislang für 2020 erst 4,5 Milliarden US-Dollar (3,8 Milliarden Euro) erhalten. Das Hilfswerk veranschlagt einen Bedarf von 9,1 Milliarden Dollar (7,7 Milliarden Euro). Den Angaben nach könnte die Corona-Pandemie und die damit einhergehende Wirtschaftskrise die Versorgung der Flüchtlinge weiter erschweren.

Mit dem Geld errichtet das UNHCR unter anderem Flüchtlingslager. Mehr als 85 Prozent aller rund 80 Millionen Menschen auf der Flucht fristen laut UNHCR ein Dasein in armen Ländern.

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