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 Ruandas Präsident Paul Kagame (links) und BioNTech-Chef Uğur Şahin (Mitte) präsentieren im Februar den „BioNTainer“: mobile Produktionsstätten des Mainzer Unternehmens für die Herstellung von Covid-Impfstoffen in Afrika.

Fabian Bimmer/REUTERS

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Rheinland-Pfalz und Ruanda feiern 40 Jahre Partnerschaft

Seit 1982 konzentriert Rheinland-Pfalz seine Entwicklungs­zusammenarbeit auf Ruanda in Ostafrika. Daraus haben sich stabile Beziehungen zwischen staatlichen sowie zivilgesellschaftlichen Stellen in beiden Ländern entwickelt. Es gibt aber auch Kritik.

Mit einer Veranstaltung in Mainz hat Rheinland-Pfalz im Mai sein 40-jähriges Jubiläum der Partnerschaft mit Ruanda gefeiert. 1982 hatte der damalige Ministerpräsident Bernhard Vogel (CDU) beschlossen, die Entwicklungszusammenarbeit des Bundeslandes auf einen Partner zu konzentrieren. Man entschied sich für Ruanda, weil es bereits kirchliche Kontakte gab und beide Länder ähnlich groß sind.  

Seitdem ist die Partnerschaft das Dach für eine Vielzahl von Verbindungen von Kommunen, Schulen, Vereinen, Kirchengemeinden und Hochschulen mit Partnern in dem ostafrikanischen Land. 180 Schulpartnerschaften, 40 Städteverbindungen, 12 Partnerschaften von Kirchengemeinden oder Diözesen sowie 50 Verbindungen von Vereinen und Institutionen mit dem Partnerland seien seitdem entstanden, gab die Landesregierung in Mainz bekannt. Seit 1982 wurden insgesamt mehr als 2000 Projekte mit Landeszuschüssen in einem Gesamtvolumen von rund 70 Millionen Euro gefördert. Wichtige Schwerpunkte sind Gesundheit, Bildung sowie Hilfe für Menschen mit Behinderung.

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erschienen in Ausgabe 7 / 2022: Das Zeug für den grünen Aufbruch

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