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Anfang dieses Jahres trat das Gesetz 32249 in Kraft, das den Einsatz von erneuerbaren Energien in Peru fördern soll. Laut offiziellem Diskurs soll damit eine sichere, zuverlässige und effiziente Stromversorgung gewährleistet werden, und Hindernisse für die Einführung neuer Technologien im Bereich der erneuerbaren Energien beseitigt. Dies auch vor dem Hintergrund, dass Peru auf Grund seiner klimatischen Bedingungen prädestiniert für die Nutzung von Wind- und Sonnenenergie ist, doch in diesem Bereich eins der am wenigsten entwickelten Länder darstellt.
Das neue Gesetz modifiziert das bisherige Gesetz zur Förderung von Investitionen in Energie aus erneuerbaren Ressourcen (Gesetz 28832) und legt einen rechtlichen Rahmen für die Entwicklung von Technologien wie Solar-, Wind-, Biomasse-, Geothermie fest. Außerdem sollen Mechanismen eingeführt werden, um Investitionen im Bereich der erneuerbaren Energien zu erleichtern. Dabei besteht nebst der Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen ein explizites Ziel darin, neue Investitionsmöglichkeiten für Unternehmen zu schaffen, die in diesem Sektor tätig sind. Zum Beispiel durch die Möglichkeit, langfristige Verträge mit Großverbrauchern und -verteilern abzuschließen. Dies dürfte auch ausländische Unternehmen und Investor*innen anziehen.
Eine der wichtigsten Neuerungen ist die Einführung von öffentlichen Ausschreibungen...
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