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Kambodscha/Malaysia/Myanmar: Drei Kurzfilme behandeln auf unterschiedliche Weise das Bewahren von Tradition – und ihren Verlust.
Mehr als ein Wald: Kambodscha: „The Sacred Forest – Exposing the Invisible Documentary” zeigt wie die Kui in Einklang mit ihrem Wald leben.
Für viele Menschen ist ein Berg einfach nur ein Berg, ein Wasserfall lediglich ein Wasserfall und Wälder „nur“ ein Lebensraum für Wildtiere. Viele indigene Gemeinschaften – so wie die Kui in Kambodscha – glauben jedoch, dass sie ihre Lebensräume mit mächtigen Wesen teilen, die man nicht sehen kann. Doch ihre Präsenz ist auf vielfältige Weise spürbar. Die Doku „The Sacred Forest“ nimmt uns mit in den heiligen Wald der Kui.
Chap Teang berichtet von den Lehren der Ältesten. Beim Betreten des Waldes ermahnen sie die Jugendlichen, niemanden zu beleidigen und im Wald vorsichtig zu sein. Die Kui-Gemeinschaft bittet mithilfe von Opfergaben (Blätter bestimmter Pflanzen) die Geister um Segen, vor allem um Schutz vor gefährlichen und räuberischen Tieren.
Die Kui-Gemeinschaft lebt in und mit dem Wald und stellt sicher, dass ihre Bräuche und Überzeugungen ihren Respekt und ihre Dankbarkeit gegenüber den Geistern zum Ausdruck bringen. Chap Teang zufolge bietet es Schutz, wenn sie nach Lianen, Harzen, Früchten und Samen für die Rituale suchen, wie zum Beispiel den „Snuff Box Sea Beans“.
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