Der IGH und der Völkermord an den Rohingya

Urteil erwartet
Im Januar 2026 schloss der IGH nach drei Wochen intensiver Anhörungen die mündliche Verhandlung im Fall Gambia gegen Myanmar. Die Stiftung Asienhaus erklärt die Hintergründe dazu und blickt darauf, wie es jetzt weitergehen wird.

Den vollständigen Artikel lesen Sie bei der Stiftung Asienhaus.

Die Welt wartet auf ein historisches Urteil. Die Entscheidung, die in den kommenden Monaten erwartet wird, wird nicht nur für die Rohingya, sondern für die gesamte internationale Menschenrechtspraxis bedeutsam sein.

Doch worum geht es in dem Fall? Und welche Konsequenzen wird er haben, für Myanmar, für die Rohingya und für das Völkerrecht?

Vom Antrag zur Entscheidung: Ein langer Weg

Der Fall begann am 11. November 2019, als Gambia im Namen der 57 Mitglieder der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) vor dem IGH Klage gegen Myanmar einreichte. Der Vorwurf: Myanmar habe durch systematische Morde, Vergewaltigungen und die Zerstörung von Gemeinschaften gegen die Rohingya in Rakhine die Bestimmungen der Völkermordkonvention von 1948 verletzt. Die Gewaltwelle, die 2017 über 700.000 Rohingya zur Flucht nach Bangladesch trieb, stand dabei im Mittelpunkt.

Schon am 23. Januar 2020 erließ der IGH einstweilige Maßnahmen: Myanmar müsse „alle in seiner Macht stehenden Maßnahmen“ ergreifen, um genozidale Handlungen gegen die Rohingya zu verhindern. Doch die myanmarische Regierung, damals noch unter Aung San Suu Kyi, ignorierte diese Anordnungen weitgehend. Die folgenden Jahre waren geprägt von Schriftwechseln, Beweissammlungen und politischen Manövern. 

Lesen Sie weiter bei der Stiftung Asienhaus.

Neuen Kommentar hinzufügen

Klartext

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
CAPTCHA
Wählen Sie bitte aus den Symbolen die/den/das Motorrad aus.
Mit dieser Aufforderung versuchen wir sicherzustellen, dass kein Computer dieses Formular abschickt.
Diese Sicherheitsfrage überprüft, ob Sie ein menschlicher Besucher sind und verhindert automatisches Spamming.
Dies ist keine Paywall.
Aber Geld brauchen wir schon:
Unseren Journalismus, der vernachlässigte Themen und Sichtweisen aus dem globalen Süden aufgreift, gibt es nicht für lau. Wir brauchen dafür Ihre Unterstützung – schon 3 Euro im Monat helfen!
Ja, ich unterstütze die Arbeit von welt-sichten mit einem freiwilligen Beitrag.
Unterstützen Sie unseren anderen Blick auf die Welt!
„welt-sichten“ schaut auf vernachlässigte Themen und bringt Sichtweisen aus dem globalen Süden. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Warum denn das?
Ja, „welt-sichten“ ist mir etwas wert! Ich unterstütze es mit
Schon 3 Euro im Monat helfen
Unterstützen Sie unseren anderen Blick auf die Welt!