Afrika

Die Staaten haben in Berlin mehr Geld für die Opfer des Krieges im Sudan zugesagt. Erstmals waren soziale Organisationen aus dem Land vertreten, aber ein Weg zu Frieden ist nicht erkennbar.
Bei der Nahrungsmittelhilfe aus den USA droht ein Rückschritt in alte schlechte Zeiten. Und ein „America First“-Fan soll neuer Chef des Welternährungsprogramms werden. Keine guten Aussichten, meint Tillmann Elliesen.
Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran kostet Menschenleben und schadet der globalen Wirtschaft. Unter den Preisanstiegen für Öl, Dünger und Nahrung leiden vor allem die Afrikaner, doch Europa könnte helfen.
Mit dem Ende der meisten Hilfszahlungen aus den USA muss die Gesundheitsversorgung in Afrika auf eigene Füße gestellt werden. Dabei kann die christliche Gesundheitsarbeit eine wichtige Rolle spielen, sagt die Gesundheitsexpertin Gisela Schneider.
Auf der jüngsten WTO-Ministerkonferenz haben die Länder des globalen Südens durchgesetzt, dass auf digitale Produkte wieder Zölle erhoben werden dürfen. Das zeigt: Kämpfen lohnt sich, meint Sven Hilbig, Handelsexperte von Brot für die Welt.
Kobalt, Kupfer, Coltan: Afrika ist reich an Rohstoffen, aber davon hat es nicht viel. Die Minera­lien werden roh verkauft, die Wertschöpfung findet woanders statt. Die Rohstoffex­porteure des Kontinents müssen sich besser untereinander abstimmen, um das zu ändern.
Seit Ende 2021 sucht die Russisch-Orthodoxe Kirche Mitglieder in Afrika. Ist das bloß ein Alternativangebot für unzufriedene orthodoxe Christen oder stellt sich die ROK damit in den Dienst Wladimir Putins?
Weidegebiete können stark zu Ernährungssicherung, Klima- und Umweltschutz beitragen, wenn Hirten und ihre Landrechte geschützt werden, findet eine neue Studie.
In der vierten Verhandlungsrunde zur UN-Steuerkonvention bei den Vereinten Nationen in New York sind die Konflikte zwischen den Industrieländern und den ärmeren Ländern, vor allem in Afrika, deutlicher geworden denn je.
Reem Alabali Radovans Reformkonzept für ihr Ministerium setzt vernünftige Prioritäten für Zeiten knapper Kassen und entgeht der Versuchung, die Entwicklungspolitik zu überfrachten, meint Tillmann Elliesen.
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