Afrika
Mit dem Ende der meisten Hilfszahlungen aus den USA muss die Gesundheitsversorgung in Afrika auf eigene Füße gestellt werden. Dabei kann die christliche Gesundheitsarbeit eine wichtige Rolle spielen, sagt die Gesundheitsexpertin Gisela Schneider.
Auf der jüngsten WTO-Ministerkonferenz haben die Länder des globalen Südens durchgesetzt, dass auf digitale Produkte wieder Zölle erhoben werden dürfen. Das zeigt: Kämpfen lohnt sich, meint Sven Hilbig, Handelsexperte von Brot für die Welt.
Der Publizist Manfred Loimeier entfaltet in seinem Essayband „Die andere Seite der Geschichte“ ein facettenreiches Literaturpanorama aus der Karibik und aus Afrika. Dabei zeigt er, wie die dortige Literatur nicht nur das koloniale Erbe thematisiert, sondern auch heutigen Autokraten einen Spiegel vorhält.
Seit Ende 2021 sucht die Russisch-Orthodoxe Kirche Mitglieder in Afrika. Ist das bloß ein Alternativangebot für unzufriedene orthodoxe Christen oder stellt sich die ROK damit in den Dienst Wladimir Putins?
Weidegebiete können stark zu Ernährungssicherung, Klima- und Umweltschutz beitragen, wenn Hirten und ihre Landrechte geschützt werden, findet eine neue Studie.
In der vierten Verhandlungsrunde zur UN-Steuerkonvention bei den Vereinten Nationen in New York sind die Konflikte zwischen den Industrieländern und den ärmeren Ländern, vor allem in Afrika, deutlicher geworden denn je.
Reem Alabali Radovans Reformkonzept für ihr Ministerium setzt vernünftige Prioritäten für Zeiten knapper Kassen und entgeht der Versuchung, die Entwicklungspolitik zu überfrachten, meint Tillmann Elliesen.
Deutschlands friedenspolitischer Ansatz ist weltweit hoch angesehen. Doch nun kürzt die Regierung die Mittel und baut das Auswärtige Amt um. Es droht ein Rückfall in die Außenpolitik der 1980er Jahre, fürchtet der Friedens- und Konfliktforscher Conrad Schetter.
Westliche Institutionen beurteilen die Wirtschaft in Entwicklungsländern ohne Rücksicht auf ihre soziale Wirklichkeit und die Ziele ihrer Regierungen. Dieser technische Blick muss dringend überwunden werden.
Nach der Zerstörung von USAID lockt die Trump-Regierung Afrika mit neuen entwicklungspolitischen Abkommen. Die entpuppen sich bei genauerer Betrachtung allerdings als unvernünftig und unverschämt, meint Tillmann Elliesen.
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