Afrika

Die Entwicklungshilfe sinkt, Afrika muss unabhängiger davon werden – etwa durch Steuereinnahmen. Wie das gelingen kann, erklärt Mary Baine vom African Tax Administration Forum.
In Afrika ist ein Großteil der Firmen nirgendwo registriert und zahlt keine Steuern. Solche Informalität ist kein Mangel, sondern oft rational begründet, argumentiert die Denkfabrik Brookings.
Das Weltsozialforum findet Anfang August in Benin statt, organisiert vom Westafrikanischen Bewegungsbündnis für Land- und Wasserrechte . Burry Tunkara ist Mitglied der Gender-Kommission des Bündnisses. Sie erklärt, worum es beim diesjährigen Weltsozialforum gehen wird und warum es so wichtig ist.
Dass Afrika ein Fünftel der Weltbevölkerung stellt und ein Viertel der weltweiten Krankheitslast trägt, spiegelt sich in der medizinischen Forschung kaum wider, zeigt eine aktuelle Übersicht.
Ein italienischer Priester hat vor 25 Jahren den katholischen Radiosender Sol Mansi in Guinea-Bissau gegründet. Heute ist er der meistgehörte Sender des Landes, auch weil er sich dem sozialen Zusammenhalt und der Vielfalt verschrieben hat.
Die Entwicklungshilfe sinkt dramatisch, und manche finden das nicht so schlimm oder gewinnen ihm sogar Gutes ab. Da geht in der Diskussion einiges durcheinander, meint Tillmann Elliesen.
China, die USA und Europa: Alle wollen die Rohstoffe haben, von denen Afrika jede Menge hat. Doch die Regierungen machen zu wenig daraus. Die Rohstoffex­porteure des Kontinents müssen sich besser untereinander abstimmen, um das zu ändern, fordert der Entwicklungsexperte Gyude Moore.
Die Staaten haben in Berlin mehr Geld für die Opfer des Krieges im Sudan zugesagt. Erstmals waren soziale Organisationen aus dem Land vertreten, aber ein Weg zu Frieden ist nicht erkennbar.
Bei der Nahrungsmittelhilfe aus den USA droht ein Rückschritt in alte schlechte Zeiten. Und ein „America First“-Fan soll neuer Chef des Welternährungsprogramms werden. Keine guten Aussichten, meint Tillmann Elliesen.
Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran kostet Menschenleben und schadet der globalen Wirtschaft. Unter den Preisanstiegen für Öl, Dünger und Nahrung leiden vor allem die Afrikaner, doch Europa könnte helfen.
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