Myanmar: Seit Putsch mehr als 1.000 Menschen von Militärjunta getötet
Frankfurt a.M./Mae Sot - Seit dem Militärputsch vor über sechs Monaten hat Myanmars Militärjunta nach Angaben von Aktivisten mehr als 1.000 Menschen getötet. Der Mitbegründer der Gefangenen-Hilfsorganisation AAPP, Ko Bo Kyi, sagte am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst (epd), die exakte Anzahl der Getöteten betrage derzeit 1.001. Allerdings befürchte man, dass diese noch höher sei. Das Militärregime hatte die Angaben der AAPP wiederholt als übertrieben bezeichnet.