Bernd Ludermann

ist Chefredakteur von "welt-sichten".

Artikel von Bernd Ludermann

Neue Seidenstraße
China, fürchten viele, werde mit dem Projekt der neuen Seidenstraßen die Welt nach seinem Bilde umgestalten. Sebastian Heilmann erklärt in einem lesenswerten Essay, warum das abwegig ist.
Bürgerkriege
In Kriegen wie in Afghanistan stärken westliche Länder oft einzelne Kriegsparteien. Versuche, zugleich deren Verhalten zu bessern, sind dafür laut einer neuen Studie bloß ein Feigenblatt.
Chinas Kredite
Chinas Kredite für afrikanische Länder werden zu Unrecht kritisiert, sagt eine Forschungsgruppe. Sie hat die Wirkung dieser Kredite mit denen der Weltbank verglichen – Ergebnis: Beide ergänzen sich.
Myanmar
Die UN warnen, dass in Myanmar ein Krieg wie in Syrien ausbrechen könnte. Das ist nur wenig übertrieben – aber noch lässt es sich verhindern, meint Bernd Ludermann.
Ohne die Vergangenheit zur romantisieren, schildert die Journalistin Barbara Demick die Lage der Tibeter in China. Obwohl das Buch aus tibetischer Perspektive geschrieben ist, geht es ihr nicht um eindeutige Urteile.
Konflikte
Russland und die Türkei unterstützen in den Kriegen in Syrien, im Kaukasus und in Libyen entgegengesetzte Seiten. Dadurch gewinnen sie beide.
Bedrohte Wälder
Bäume zu fällen hat kein gutes Image. Doch nicht jede Baumgruppe ist ein Wald, die meisten Wälder gehen nicht durch Kahlschlag verloren und Aufforstungen sind kein Wundermittel gegen den Klimawandel.
China hält die Regeln der Welthandelsorganisation WTO ein und verschafft trotzdem eigenen Firmen unfaire Vorteile, erklärt Paul Blustein. Der Handelskonflikt Chinas mit den USA könne die WTO lähmen und die Weltwirtschaft in zwei Teile zerreißen – zum Schaden aller.
Klimaschutz
Die Volksrepublik China hat das Ziel ausgerufen, bis 2060 klimaneutral zu werden. Eine neue Studie schätzt ab, ob das in China durchsetzbar ist und wie Europa es beeinflussen kann.
Privatwirtschaft
Viele große Unternehmen und Investoren verkünden jetzt eigene Klimaschutzziele – mal mehr, mal weniger strenge. Das wird die Erderhitzung kaum deutlich bremsen, erleichtert aber staatliche Schritte dafür.

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