Entwicklungshilfe
Vier Krisenländer im Sahel werden inzwischen von Militärs regiert. Einheimische Organisationen der Zivilgesellschaft sind uneins, wie Förderer in Deutschland damit umgehen sollten.
Die in der OECD versammelten Geberländer haben sich auf neue Regeln verständigt, wie sie die Förderung von Privatinvestitionen als öffentliche Entwicklungshilfe verbuchen dürfen. Das ist keine gute Nachricht, findet María José Romero von Eurodad.
Die Länder des globalen Südens sind sich bei aller Verschiedenheit darin einig, dass sie sich Vorschriften aus Europa oder den USA immer weniger gefallen lassen wollen. Das ist legitim, findet Barbara Erbe.
In Uganda gilt seit einem halben Jahr ein Gesetz, das Homosexualität streng bestraft – im schlimmsten Fall mit dem Tod. Deutsche und ugandische Schwulen- und Lesbenverbände sind enttäuscht, dass die Bundesregierung nicht schärfer reagiert.
Norwegen will sein entwicklungspolitisches Engagement zurückfahren. Nicht gut, findet Dagfinn Høybråten.
Die Türkei sucht ihren Einfluss in Afrika seit Jahren auszuweiten. Wie und mit welchem Erfolg, zeigt eine Analyse des Zentrums für Türkeistudien der SWP mit vielen aufschlussreichen Texten und Grafiken.
In Äthiopien herrscht ein Bürgerkrieg, der den Vielvölkerstaat zerreißen könnte. Die AU und die EU müssen jede Chance nutzen, die eskalierenden Kämpfe zu stoppen, meint Chefredakteur Bernd Ludermann.
Es ist beschämend, wie die Bundesregierung sich mitsamt der staatlichen Entwicklungsindustrie Hals über Kopf aus Afghanistan zurückzieht, meint Tillmann Elliesen.
In der Pandemie und mit Blick auf künftige Krisen denken Fachleute über neue Formen internationaler Kooperation nach. Hat die alte Nord-Süd-Zusammenarbeit ausgedient?
Eine Studie kommt zu dem Schluss, dass gemischte öffentlich-private Geldflüsse eine große Chance für die am wenigsten entwickelten Länder bieten. Diese Erkenntnis steht aber im Widerspruch zu anderen Ergebnissen der Studie.
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