Militärintervention

Die USA haben Venezuelas Staatschef entführt, das löst aber keinen Aufstand gegen sein Regime aus. Es gibt zurzeit kaum Berichte aus dem Land. Wie sich die Intervention auf die Bevölkerung und die Stimmung auswirkt, haben wir Mitarbeitende von zwei venezolanischen NGOs gefragt.
Wie es nach dem Sturz von Präsident Nicolás Maduro weitergeht, hängt nicht nur von den USA ab. Was das Militär und die Bevölkerung jetzt tun, ist entscheidend dafür, ob das Land in Gewalt versinkt oder einen friedlichen Übergang schafft. Ein Politologe im Land sieht fünf Szenarien.
Die Europäische Union plant neue Militärmissionen in Westafrika. Auf diese Weise will sie Russlands wachsendem Einfluss in der Region begegnen. Ob das gelingt, hängt laut Fachleuten nicht zuletzt von Frankreich ab.
Der Krieg im Jemen erscheint wie ein Kampf zwischen Schiiten und Sunniten und zwischen dem Norden und dem Süden des Landes. Doch der Schein trügt: Beide Lager sind tief gespalten.
Die Debatte um die angemessene Antwort auf den Terror des Islamischen Staats hat viele Überzeugungen ins Wanken gebracht. Weil alle ratlos sind, liefert Deutschland nun Waffen an die Kurden. "welt-sichten"-Redakteur Tillmann Elliesen hält das für falsch: Wenn schon millitärisch einschreiten, dann mit eigenen Soldaten, die ihre Gewehre wieder mit nach Hause nehmen.
Der Journalist und Jurist Bernhard Schmid setzt sich mit der französischen Militärintervention in Mali auseinander und spart dabei nicht mit Kritik. Er schildert, wie die Malier die Präsenz der Truppen beurteilen, und bietet Einblicke in ihre Alltagssorgen.
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