Welt-Blicke
Viele Entwicklungsländer werden zu attraktiven Zielen für Touristen. Wenn mehr Besucher auch der lokalen Wirtschaft und den Beschäftigten helfen sollen, ist aber mehr nötig als Marketing.
Eine Beamtin aus Nigeria verbessert in Afrika Haftbedingungen mit kleinen Schritten: Die Justizvollzugsbeamtin Olukemi Ibikunle setzt sich erfolgreich für bessere Perspektiven in Gefängnissen ein – in ihrer Heimat Nigeria ebenso wie in der Demokratischen Republik Kongo, wo sie im Rahmen der UN-Friedensmission MONUSCO stationiert war.
Während Wasser in Mexiko immer knapper wird, machen Banden mit illegalen Brunnen und Schutzgeldern immense Profite. Präsidentin Claudia Sheinbaum will mit einem neuen Wassergesetz Korruption und Missbrauch bekämpfen.
Die israelische Regierung fördert die Umsiedlung von Menschen aus Indien, die sich als Nachfahren eines jüdischen Stammes verstehen. Was als Heimkehr verkauft wird, stärkt gezielt den jüdischen Charakter ausgewählter Städte in Israel. Auch im Nordosten Indiens ist das Programm umstritten.
In Syrien entsteht trotz zerstörter Infrastruktur eine neue Generation von Start-ups. Ob Fahrdienste wie YallaGo oder Bildungs-Apps wie Quizat: Syrische Gründer nutzen den Mangel als Motor für technologische Innovation und sozialen Wandel.
Ruandas Hauptstadt Kigali renaturiert rund 70 Quadratkilometer Feuchtgebiete. Zusammen mit der Aufforstung der Hügel sollen sie die Stadt vor Überschwemmungen schützen. Das ist ein Vorbild für Klimaanpassung in anderen Städten Afrikas.
Im Süden von Sambia wird Kohle abgebaut, um die Kupferbergwerke im Norden des Landes zu befeuern. Außerdem graben unzählige Kleinschürfer nach Rohstoffen wie Lithium und Zinn. Kann man den Boom umwelt- und sozialverträglicher machen?
In Armenien wird am 7. Juni das Parlament neu gewählt. Der Regierung wird vorgeworfen, dass sie nach der Niederlage im Krieg gegen Aserbaidschan und der Vertreibung der armenischen Minderheit dort auf Entspannung setzt.
Ein italienischer Priester hat vor 25 Jahren den katholischen Radiosender Sol Mansi in Guinea-Bissau gegründet. Heute ist er der meistgehörte Sender des Landes, auch weil er sich dem sozialen Zusammenhalt und der Vielfalt verschrieben hat.
Vor einem Jahr wurde die US-Entwicklungsagentur USAID zerschlagen. In Indien sind die Folgen dramatisch. Zudem behindert die indische Regierung die Arbeit einheimischer Gesundheitsorganisationen.
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