Welt-Blicke

Die EKD hat eine neue Friedensdenkschrift vorgestellt. Wie sie ihre Friedensethik einer veränderten Weltlage angepasst hat und wo er Bedenken hat, erklärt der Friedensbeauftragte des Rates der EKD, Bischof Friedrich Kramer.
In Kenia werden viele Frauen ungewollt schwanger und stehen ohne Hilfe da. Weil sichere Abtreibungen in den ärmsten Vierteln Nairobis unerreichbar sind, sind gefährliche und gesundheitsschädliche Methoden gang und gäbe. Doch einige Frauen begehen gegen die frauenfeindlichen Regeln auf.
Der zweite WHO-Gipfel zur traditionellen Medizin Mitte Dezember soll auf den Weg bringen, woran Fachleute seit Jahrzehnten arbeiten: traditionelle Heilmethoden in Gesundheitssysteme weltweit einzubinden – inklusive Regulierung von Medikamenten und Praktiken.
Muslime haben in Indiens Bundesstaat Assam mit Verdächtigungen und Ausbürgerungsversuchen zu kämpfen. Unter der hindu-nationalistischen Regierung weitet sich das nun auf ganz Indien aus, bis hin zu Deportationen.
In Madagaskar ist ein autokratischer Staatschef gestürzt – dank Protesten der Generation Z, aber auch dank eines Teils der Armee. Dahinter steht eine tiefe Krise im Land, und Rezepte dagegen müssen noch gefunden werden.
Andreas Frick ist Hauptgeschäftsführer von Misereor. Im Interview erzählt er, wie das Hilfswerk mit Mittelkürzungen umgeht, welche Errungenschaften der Entwicklungszusammenarbeit er in Gefahr sieht und was er von der neuen Bundesregierung erwartet.
In Ostdeutschland stoßen entwicklungspolitische Bildung und Eine-Welt-Arbeit in vielen Orten auf Desinteresse oder sogar Feindseligkeit. Wie gehen Engagierte damit um? Ein Streifzug durch drei Bundesländer zwischen Elbe und Oder.
Die meisten der Chin in ­Myanmar sind Christen. Im Bürgerkrieg erleben sie brutale Angriffe der Armee und geraten auch unter Druck von Rebellengruppen.
Herbstzeit ist Bücherzeit. In den Büchern der ghanaischen Schriftstellerin Ivana Akotowaa Ofori geht es oft um Frauen in Afri­ka – und die dürfen bei ihr entgegen dem Klischee auch mal unsympathisch sein.
Als die Frauen im Mayadorf Hondzonot Sport zu treiben begannen, ging es ihnen um Entspannung und eine Pause von der Hausarbeit. Doch unverhofft hat ihr Softball-Team die Stellung der Frauen verändert und anderswo Nachahmerinnen gefunden.
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