Buch
Kinderarbeit, obwohl von den Vereinten Nationen geächtet, ist in vielen Ländern verbreitet. Der Kinderarbeitsexperte Benjamin Pütter schildert in eingängiger Sprache sowohl Einzelschicksale als auch komplexe Fachdebatten – und macht sich für die Abschaffung von Kinderarbeit stark.
Nach landläufiger Meinung definiert sich Afrika durch Armut, Krieg und Hunger und hängt am Tropf der Industrieländer, die Jahr für Jahr Geld in ein „Fass ohne Boden“ pumpen. Der britische Journalist Tom Burgis macht eine andere Rechnung auf.
Vor seinem Tod widmete der politische Poet Eduardo Galeano noch einen Erzählungsband den Frauen. Es ist ein mit sehr viel persönlichem Empfinden geschriebenes Stück Literatur.
Ein Weltparlament könnte Gesetze verabschieden, die für alle Staaten, Unternehmen und Individuen gelten. Angesichts globaler Probleme wie dem Klimawandel finden die Autoren diese Vision vielversprechend. Aber sie ignorieren dabei manchmal die Wirklichkeit.
In seinem sehr persönlichen Bericht schildert der syrische Autor Niroz Malek den Alltag in seiner zerstörten Heimatstadt Aleppo. Seine Phantasien und Albträume zeugen von schrecklicher Gewalt, aber auch Hoffnung.
Tayfun Guttstadt beschreibt in seinem Buch aus verschiedenen Perspektiven, wie das Leben syrischer Flüchtlinge in der Türkei das Land verändert. Er bietet reichlich Hintergrundinformationen und Erfahrungsberichte.
Warum machen sich Menschen zu Herren über Leben und Tod? Der in Irak geborene, in Deutschland lebende Autor sucht in der Weltliteratur Antworten auf diese Frage.
Englebert Munyambonwa hat 1994 als Tutsi den Völkermord in Ruanda überlebt. Der französische Journalist Jean Hatzfeld verleiht ihm eine Stimme – und was für eine.
Melanie Verwoerd und Sonwabiso Ngcowa haben 16 junge Erwachsene in Südafrika zu ihrer Identität, ihren Zukunftsplänen und ihrer Position in der Gesellschaft befragt. Das Ergebnis ist ernüchternd. Doch zumindest im Privaten geben sich die „Frei Geborenen“ hoffnungsvoll.
Der Arabist Erik Skare dokumentiert, wie palästinensische Computerfreaks die neue Aktionsform des „Hacktivismus“ hervorgebracht haben. Dass er mit ihrer Sache sympathisiert, ermöglicht ihm Zugang zu Aktivisten, macht das Buch aber etwas einseitig.
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