Journal

Auf Einladung von Entwicklungsminister Gerd Müller haben sich in Berlin Spitzenvertreter von Christen und Muslimen aus Ägypten getroffen. Die bieten sich auch als Partner für entwicklungspolitische Vorhaben etwa in der Landwirtschaft an.
Was kommt dabei heraus, wenn deutsche Hilfswerke mit der Bundesregierung über globale Gesundheitspolitik diskutieren? Zum Beispiel große Meinungsunterschiede über die Rolle der Weltgesundheitsorganisation.
Rechtspopulistische Parteien und Bewegungen erhalten Zulauf in Deutschland. Die Eine-Welt-Netzwerke in den Bundesländern feilen an unterschiedlichen Strategien, wie sie damit umgehen können.
Unterhaltsame Alternative zu drögen Podiumsdiskussionen: In Wien saß unlängst die Entwicklungszusammenarbeit auf der Anklagebank. Die Anschuldigungen wogen schwer, aber am Ende hatte die Verteidigung die besseren Argumente.
Die Bundesregierung will auf der Weltkonferenz Habitat III im Oktober in Ecuador Vorschläge zur Lösung des Verkehrsproblems in Städten vorlegen. Entwicklungsminister Gerd Müller warnt zugleich davor, trotz aller Probleme in den Metropolen die ländliche Entwicklung zu vernachlässigen.
Die katholische Bischofskonferenz in der Demokratischen Republik Kongo (CENCO) hat nach den blutigen Unruhen Mitte September ihre Teilnahme am nationalen Dialog beendet. Nur wenige Tage später lässt sich Papst Franziskus mit Präsident Joseph Kabila fotografieren.
Die weltweiten Anstrengungen im Kampf gegen den Hunger zahlen sich aus, doch sie sind bei weitem nicht genug. Noch immer hungern weltweit 795 Millionen Menschen. Die Fortschritte sind regional sehr unterschiedlich verteilt.
Mehrere internationale katholische Organisationen haben angekündigt, ihre Gelder aus der Kohle-, Öl- und Gasförderung abzuziehen. Inzwischen haben sich weltweit 600 Einrichtungen der Divestment-Kampagne Fossil Free angeschlossen.
Bonn und die chinesische Stadt Chengdu kooperieren in Klimafragen. Das Interesse am Austausch ist groß. Für die Chinesen ist neu, dass nichtstaatliche Organisationen in die Zusammenarbeit eingebunden werden.
In Migrationskirchen finden Geflüchtete schnell Anschluss und Hilfe. In der maronitischen Gemeinde in Frankfurt erklären Ehrenamtliche nach dem Gottesdienst die deutsche Kultur.
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