Journal

Seit die Zahl der Flüchtlinge in Europa steigt, wird die Entwicklungshilfe zunehmend auf ihre migrationspolitische Wirkung reduziert. Das muss nicht unbedingt schlecht sein, meinen Forscher.
Mit einem drei Meter großen Globus haben die Redakteure und Redakteurinnen des Magazins „Südwind“ vor dem Außenministerium in Wien gegen die geplante Streichung von Subventionen für ihr Blatt protestiert.
Die Weltbank fordert in ihren Weltentwicklungsbericht die Geber ungewohnt klar auf, Entwicklungshilfe stärker politisch zu denken. Und sie wendet sich, ohne das offen zu sagen, von eigenen früheren Empfehlungen ab.
Die britische Regierung ist für die Zeit nach dem Brexit auf der Suche nach Handelspartnern. Das schlägt sich in der neuen Strategie für Entwicklungshilfe nieder.
Was hätte Martin Luther zu den großen Krisen dieser Zeit gesagt? Dieser Frage sind in den vergangenen sechs Jahren mehr als 50 Theologinnen und Theologen aus aller Welt nachgegangen - und haben 94 neue Thesen zum Kapitalismus und zur Gewaltfreiheit formuliert.
Exportprodukte aus der von Marokko besetzten Westsahara dürfen nicht zollfrei in die EU eingeführt werden. Das hat der Europäische Gerichtshof kurz vor Weihnachten in zweiter Instanz entschieden. Das Urteil hat weitreichende Folgen.
Im Schatten von TTIP verhandeln in Genf Dutzende Staaten über ein Freihandelsabkommen im Dienstleistungsbereich (TISA). Die Schweiz ist dabei, doch im Land formiert sich Widerstand.
Der Konflikt um Blasphemie-Vorwürfe in Indonesien spitzt sich zu. Nachdem der christliche Gouverneur von Jakarta wegen Beleidigung des Islams angezeigt wurde, haben katholische Studenten den Spieß umgedreht.
Die EU schraubt wieder einmal an ihrem Emissionshandelssystem. Das Ziel: den Preissturz der Zertifikate stoppen und die Wirksamkeit des Systems für den Klimaschutz erhöhen. Jetzt beginnt der Zank um die Details.
Die neue Strategie orientiert sich an den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Zu wenig, kritisieren Opposition und zivilgesellschaftliche Verbände. Der Wille zum Wandel sei nicht erkennbar.
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