Journal
Überweisungen per Handy sind in Afrika längst Alltag. Das verändert die Wirtschaft. Und es hilft, der Armut zu entkommen – wie jetzt eine Studie am Beispiel Kenias belegt.
Die Globale Partnerschaft für effektive Entwicklungszusammenarbeit kommt nur schwer in Gang.Beim jüngsten Treffen in Nairobi fehlten wichtige Länder wie China, Indien und Brasilien. Und das ist nicht ihr einziges Problem.
Österreichs größte und älteste entwicklungspolitische Zeitschrift steht vor dem Aus. Die Entwicklungsangentur ADA hat den Förderantrag der Redaktion für die Jahre 2017/18 abgelehnt – mit einer nur schwer nachvollziehbaren Begründung.
Selten wurde die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags zwischen Kirchen so pompös inszeniert wie die der Absichtserklärung „Together in Hope“. Der Lutherische Weltbund (LWB) und die katholische Kirche bekräftigen darin, dass sie ihre Kräfte in der humanitären Hilfe stärker bündeln wollen. Auf lokaler Ebene ist das nichts Neues.
Das Beispiel Syrien zeigt: Der Zugang humanitärer Helfer zur notleidenden Bevölkerung in Konfliktgebieten wird immer schwieriger; oft muss mit mehreren Kriegsparteien verhandelt werden. Im neu in Genf eröffneten Kompetenzzentrum für Humanitäre Verhandlungen sollen sich Praktiker und Expertinnen darüber austauschen und gegenseitig unterstützen.
Welche Rolle spielt die Schweiz als Ziel von sogenannten Fluchtgeldern? Das wollten Parlamentarier von der Regierung wissen. Die aber drückt sich um die entscheidende Frage.
Geflüchtete treten bislang kaum selbst für ihre Interessen und Rechte ein. Einige Initiativen wollen das ändern.
Frauen sollten künftig keine Gefängnisstrafe mehr befürchten müssen, wenn sie nach einer Vergewaltigung oder nach Inzest abtreiben lassen. Die katholische Kirche, evangelikale Gruppen und christliche Mediziner sind entsetzt.
Die beteiligten Unternehmen wollen bis Anfang 2017 festlegen, was sie in ihren Lieferketten ändern können. Aber schon gibt es wieder Streit um ein weiteres Detail.
Die bürgerlichen Freiheiten sind weltweit in Gefahr. Mit diesem dramatischen Appell fordert eine Charta der Zivilgesellschaft klare Regeln für die politische Teilhabe.
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