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Mit einer Veranstaltungsreihe will das Entwicklungsministerium Bürger über die Neuausrichtung der Entwicklungspolitik informieren. Das ist auch nötig, denn bislang hinterlässt die Zukunftscharta vor allem Fragezeichen.
Sechs Jahre lang hat das Globale Ökumenische Aktionsbündnis unabhängig vom Ökumenischen Rat der Kirchen gearbeitet. Jetzt will es wieder zurück unter sein Dach – und das nicht nur aus Finanznot.
Die Schweiz will in den nächsten drei Jahren 3000 weiteren Syrerinnen und Syrern Schutz gewähren. Zu wenig, sagt die Schweizerische Flüchtlingshilfe angesichts Hunderttausender Flüchtlinge. Der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge (UNHCR) ist dennoch zufrieden.
Der deutsche Diplomat Joachim Rücker sitzt dieses Jahr dem UN-Menschenrechtsrat vor. Entgegen aller Kritik an der Arbeit des Gremiums, hält er den Rat für ein wichtiges und wirksames Werkzeug.
Die Bundesregierung will ab dem kommenden Jahr mehr Geld für Entwicklungshilfe zur Verfügung stellen. Die Opposition ist skeptisch.
Die Schweizer Rüstungsexporte haben 2014 um 20 Prozent zugelegt. Auch weil Länder mit schlechter Menschenrechtsbilanz wieder Kriegsmaterial erhielten. Für Aufsehen sorgte ein umstrittener Deal mit Russland.
Beim Thema HIV und Aids tut sich die katholische Kirche in Afrika noch immer schwer. Darunter leiden laut einer aktuellen Studie vor allem infizierte Priester oder Ordensleute. Auch bei der Präventionsarbeit sehen die Autoren Nachholbedarf.
Mehr als zehn grüne Innovationszentren will Entwicklungsminister Gerd Müller in Afrika demnächst aus der Taufe heben. Doch ein richtiges Konzept fehlt, kritisiert Uwe Kekeritz von den Grünen. Weiter unklar ist auch die Rolle der Agrarindustrie.
Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen kritisieren die Weltbank seit Jahren, sie kümmere sich nicht genug um die Menschen, die in Folge ihrer Projekte umgesiedelt werden. Eine bankinterne Untersuchung hat das jetzt bestätigt.
Die europäischen Umweltminister haben erklärt, wie die EU die im vergangenen Jahr beschlossene Reduzierung von Treibhausgasemissionen um „mindestens 40 Prozent“ bis 2030 schaffen will. Allerdings sind noch einige Fragen offen.
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